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	<title>Pia Greinacher</title>
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	<description>Hier auf Schaedlingsvernichtung.de finden Sie wichtige Informationen zum Thema Schädlingsbekämpfung für Kunden und Schädlingsbekämpfer!</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Greinacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 09:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonne scheint, der Grill ist angeworfen und Sie genießen ein kaltes Bier – klingt nach einem entspannten Sommertag. Auch Wespen erfreuen sich dem Grillschmaus in vielen Gärten. Helfen weder Hausmittel noch wildes Fuchteln, um die ungebetenen Gäste zu vertreiben, greifen einige Gartenbesitzer zur Fliegenklatsche. Dabei stellt sich die Frage: Dürfen Sie die Insekten töten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Sonne scheint, der Grill ist angeworfen und Sie genießen ein kaltes Bier – klingt nach einem entspannten Sommertag. Auch Wespen erfreuen sich dem Grillschmaus in vielen Gärten. Helfen weder Hausmittel noch wildes Fuchteln, um die ungebetenen Gäste zu vertreiben, greifen einige Gartenbesitzer zur Fliegenklatsche. Dabei stellt sich die Frage: Dürfen Sie die Insekten töten oder erwartet Sie im schlimmsten Fall ein hohes Bußgeld?</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#wespenarten">Wespenarten</a></li>
<li><a href="#eigenschaften">Eigenschaften</a></li>
<li><a href="#naturschutz">Naturschutz</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Wespen können im heimischen Garten zwar nerven und ein Stich schmerzt, jedoch sind sie äußerst wichtig für die Natur und das ökologische Gleichgewicht.</li>



<li>Grundsätzlich sind in § 39 BNatSchG alle wildlebenden Tiere geschützt.</li>



<li>Einen besonderen Schutz für bestimmte Tierarten regelt § 44 BNatSchG.</li>



<li>Dabei gehören beispielsweise Hornissen und Knopfhornwespen zu besonders geschützten Arten.</li>



<li>Je nachdem gegen welchen Paragrafen Sie verstoßen, welchen Grund das Vergehen hat und in welchem Bundesland Sie sich befinden, kann die Strafe unterschiedlich teuer ausfallen.</li>



<li>Möchten Sie ein Nest beseitigen oder umsiedeln, erkundigen Sie sich in jedem Fall bei einem Fachmann für Schädlingsbekämpfung.</li>



<li>Grundsätzlich ist für die Beseitigung eine Genehmigung notwendig. Die Beantragung dieser übernimmt in vielen Fällen der Fachmann.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="wespenarten">Wespenarten</h2><p class="wp-block-paragraph">Wespen gehören, wie auch Bienen und Hummeln, zur Insektenordnung der Hautflügler, die im Wissenschaftlichen auch als Hymenoptera bekannt sind. Die Ordnung unterteilt sich in zwei Familien: Apidae und Vespidae. Zu letzterer zählen Wespen, während der Familie der Apidae Bienen und Hummeln angehören.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie erkennen Sie Wespen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bienen und Hummeln sind in der Regel deutlich stärker behaart als die Wespen. Somit lassen sich die Familien, und damit auch Bienen und Wespen, aufgrund der <strong>Behaarung</strong> unterscheiden. Die Familie der Vespidae ist vor allem durch die sogenannte <strong>Wespentaille</strong> gekennzeichnet. Diese meint eine dünne Stelle zwischen dem vorderen Teil des Körpers und dem Hinterleib.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Wespenarten gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Innerhalb der Familie der Vespidae, auch Faltenwespen genannt, können Sie zwischen verschiedenen Arten differenzieren. Weltweit gibt es <strong>über 60 Wespenarten</strong>, von denen circa 16 in Deutschland vorkommen. Dabei bilden die Unterfamilien der Echten Wespen und Feldwespen die Gruppe der sozialen Faltenwespen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Wespenarten gibt es in Deutschland?</h3><p class="wp-block-paragraph">In Deutschland leben rund 16 Wespenarten. Zu den am verbreitetsten Arten gehören:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Hornissen</li>



<li>Gemeine Wespe</li>



<li>Deutsche Wespe</li>



<li>Waldwespe</li>



<li>Sächsische Wespen</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Wie lassen sich die Wespenarten unterscheiden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Betrachten Sie die Insekten aus der Nähe, können Sie meist leicht zwischen den verschiedenen Arten differenzieren. Dabei verrät das <strong>Kopfschild</strong>, die <strong>Größe</strong> und die <strong>Farbe der Tiere</strong>, welcher Art sie angehören. Innerhalb einer Wespenart unterscheiden sich auch die einzelnen Wespen je nach Geschlecht und Funktion in ihrer Größe. Grundsätzlich besteht ein Wespenvolk aus den Männchen und den weiblichen Wespen, die sich wiederum in zwei Gruppen unterteilen. Zum einen die fruchtbaren Weibchen, die als Larve in einer bestimmten Zelle leben, dort speziell gefüttert werden und potentielle Königinnen sind. Zum anderen die Arbeiterinnen, die am Ende des Jahres, wie auch die Männchen, sterben und für die Nahrungssuche zuständig sind.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Hornissen </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Die Hornisse hebt sich vor allem durch ihre <strong>Größe</strong> und ihre Farbe ab. Während andere Arten bis zu 20 Millimeter lang werden können, erreichen weibliche Hornisse eine Länge von bis zu 35 Millimetern. Arbeiterinnen sind 18 bis 25 Millimeter und männliche Exemplare 20 bis 25 Millimeter lang. Im Gegensatz zu typischen, gelbschwarzen Wespen ist die Hornisse <strong>rotbraun</strong>. Sie gilt nach § 44 BNatSchG als besonders geschützte Art.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Gemeine Wespe </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Die Gemeine Wespe zeichnet sich durch einen schwarzen, nach unten auslaufenden Längsstreifen auf dem Kopfschild aus. Das heißt, zwischen ihren Augen befindet sich ein <strong>schwarzer Streifen</strong> auf gelbem Untergrund. Die weiblichen Tiere werden bis zu 20 Millimeter, die Arbeiterinnen 11 bis 14 Millimeter und die männliche Gemeinen Wespen zwischen 13 und 17 Millimeter groß. Für sie gilt der allgemeine Artenschutz nach § 39 I Ziffer 1 BNatSchG.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Deutsche Wespe </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche Wespe ist hinsichtlich der Größe wie die Gemeine Wespe. Ausschließliche die Arbeiterinnen werden mit 12 bis 16 Millimetern etwas länger. Erkennen können Sie die Deutsche Wespe an <strong>einem oder drei schwarzen Punkten</strong> auf dem Kopfschild. Hier greift der generelle Artenschutz nach § 39 I Ziffer 1 BNatSchG.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Waldwespe </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Die Waldwespe hat weder Streifen noch Punkte zwischen ihren Augen. Sie hat ein <strong>komplett gelbes Kopfschild</strong> und wird in weiblicher Form 17 bis 20 Millimeter und als Arbeiterin und als Männchen 13 bis 15 Millimeter groß. Auch für sie gilt der generelle Artenschutz nach § 39 I Ziffer 1 BNatSchG.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Sächsische Wespe </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Ein größerer, <strong>schwarzer Fleck mit zacken- oder zahnartiger Formung</strong> am oberen Ende kennzeichnet die Sächsische Wespe. Weibchen werden bis zu 17 Millimeter, Männchen zwischen 13 und 15 Millimeter und Arbeiterinnen bis zu 13 Zentimeter lang. Sie unterliegen dem allgemeinen Artenschutz nach § 39 I Ziffer 1 BNatSchG.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei der Schädlingsbekämpfung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="eigenschaften">Eigenschaften</h2><p class="wp-block-paragraph">Wespen bilden, anders als meist vermutet, ein einjähriges Volk. Sie leben von Frühjahr bis Herbst. Bis auf einige wenige fertile (= fruchtbare) Weibchen stirbt das Wespenvolk spätestens mit Einbruch der kalten Jahreszeit. Sie ernähren sich von fleischlicher Nahrung, wie Schmetterlingen und Fliegen, und von Säften, Blütennektar und Früchten.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie ist der Lebenszyklus einer Wespe?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wespenstaaten sind vom <strong>Frühjahr bis zum Herbst</strong> aktiv und auf Nahrungssuche. Im Herbst stirbt ein Großteil der Wespen. Einige auserwählte weibliche Exemplare überwintern jedoch, nachdem sie von den männlichen Tieren begattet wurden. Diese Königinnen legen einen Teil der Eier im Frühjahr ab, damit die daraus schlüpfenden Arbeiterinnen sich um den Ausbau des Nestes kümmern. Danach legen sie die restlichen Eier ab, woraus ein neuer Wespenstaat entsteht.</p><p class="wp-block-paragraph">Die nächsten potentiellen Königinnen fliegen nicht aus, sondern bleiben als Larven in einer bestimmten Zelle und werden dort mit Nahrung versorgt. Bevor die männlichen Wespen sterben, befruchten sie die fruchtbaren Weibchen, die in der Zelle gefüttert wurden. Diese sterben nicht, sondern suchen sich daraufhin eine Überwinterungsmöglichkeit. Die Arbeiterinnen und die Männchen sterben und der Zyklus wiederholt sich entsprechend.</p><h3 class="wp-block-heading">Wovon ernähren sich Wespen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Auf dem Speiseplan der Larven, die am Ende des Zyklus als fertile Weibchen dienen, stehen Beutetiere wie Fliegen. Die Arbeiterinnen besorgen die Nahrung und verfüttern sie an die Larven. Die ausgeflogenen Wespen ernähren sich von Blütennektar, Säften und Früchten.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENMEINUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Wespen sind grundsätzlich nur auf Nahrungssuche. Erst gegen Ende des Sommers werden sie meist etwas aggressiver.“<br><em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie nützlich sind Wespen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wespen sind ständig auf der Suche nach Nahrung – auch für ihre Larven. Befinden sich in Ihrem Garten viele dieser Tiere, sorgt das dafür, dass dieser von Läusen und anderen kleinen Schädlingen befreit wird. Wespen schützen demnach Ihre Pflanzen, unterstützen den <strong>Kreislauf des Ökosystems</strong> und sind essenziell für die Natur.</p><h3 class="wp-block-heading">Was mögen Wespen nicht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um die Insekten fernzuhalten, kursiert eine Vielzahl von Tipps im Internet. Zitronenmelisse, Minze und Lavendel gehören zu den Pflanzen, die Wespen nicht ausstehen können und bei deren Anwesenheit sie fernbleiben. Auch das Anzünden von Kaffeepulver beziehungsweise -bohnen soll als Abschreckung dienen, da die Tiere Abstand von den freigesetzten Röstaromen nehmen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Ist eine Wespe in Ihrer Nähe, sollten Sie sich ruhig verhalten. Fuchteln Sie nicht mit den Händen, sondern schieben Sie die Wespe mit Ihrer Hand leicht und langsam weg.“<br><em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt kostenlos Anfrage stellen &amp; Schädlinge beseitigen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="naturschutz">Naturschutz</h2><p class="wp-block-paragraph">Funktioniert das Vertreiben mit Hausmitteln nicht, greifen viele zur Fliegenklatsche. Das ist jedoch nicht empfehlenswert, denn das Töten einer unter Naturschutz stehende Wespe kann ein Bußgeld zur Folge haben und äußerst teuer werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Gesetze gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)</strong> regelt, welche Arten in welchen Fällen getötet werden dürfen. Relevant ist zum einen der<strong> § 39 I Ziffer 1</strong> des BNatSchG, der grundsätzlich verbietet, wildlebende Tiere ohne vernünftigen Grund zu beunruhigen, zu fangen, zu verletzen oder auch zu töten. Dabei klärt der Einzelfall, was als vernünftiger Grund anzusehen ist.</p><p class="wp-block-paragraph">In<strong> § 44</strong> BNatSchG wird verboten, <strong>besonders geschützte Arten</strong> zu töten, zu fangen und zu verletzen. Außerdem untersagt das Gesetz die Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten dieser Arten. Im Falle von speziell geschützten Wespenarten betrifft das deren Nester.</p><p class="wp-block-paragraph">Sind Sie allergisch oder befinden sich in unmittelbarer Gefahr, ist das Töten der Insekten allerdings erlaubt. Dies betrifft vor allem Allergiker, bei denen ein Stich tödlich enden kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Kommt es zu einer Anklage, wird im Einzelfall darüber entschieden, ob es sich dabei um einen triftigen Grund handelt. Im Bundesnaturschutzgesetz regelt der <strong>§ 69</strong> die <strong>Bußgeldvorschriften</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Beim Bundesamt für Naturschutz finden Sie sogenannte <strong>Rote Listen</strong>. Diese beinhalten vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten deutschlandweit. Auf den jeweiligen Seiten des Landesamts für Umwelt finden Sie diese Informationen bezogen auf die einzelnen Bundesländer.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann dürfen Sie gegen Wespen vorgehen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie einen wichtigen und <strong>vernünftigen Grund</strong>, können Sie eine <strong>Genehmigung</strong> zur Beseitigung der Tiere und ihrer Nester beantragen. Dieser Antrag muss schriftlich erfolgen und bei Bedarf relevante Dokumente wie die Bestätigung einer Allergie eines Arztes beinhalten. Wird der Antrag genehmigt, dürfen Sie einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen.</p><p class="wp-block-paragraph">In vielen Fällen empfiehlt es sich, zuerst einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Viele Betriebe übernehmen die Antragstellung für Sie und beseitigen oder siedeln das Nest nach Erhalt der Genehmigung um.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Nester, die sich in unmittelbarer Nähe von Menschen, das heißt auch in Gärten oder auf Balkonen, befinden, sollten von einem Fachmann umgesiedelt oder bekämpft werden.“ Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Welche Wespenarten sind besonders geschützt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Zu den besonders geschützten Wespenarten zählen beispielsweise die Kreisel- und Knopfhornwespe und die Hornisse. Die am häufigsten vorkommenden Gemeinen Wespen und Deutschen Wespen sind nach § 44 BNatSchG nicht besonders geschützt, unterliegen aber dennoch dem § 39 I Ziffer 1. Dies gilt ebenso für die Waldwespe und die Sächsische Wespe.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie hoch sind die Bußgelder?</h3><p class="wp-block-paragraph">Verstoßen Sie gegen eines der Gesetze, drohen hohe Strafen. Wie hoch diese sind, hängt vom Einzelfall und dem Grund für Ihr Vergehen ab. Zudem ist relevant, in welchem Bundesland Sie sich befinden. Im Prinzip kann die Höhe des Bußgeldes bei einem Verstoß gegen § 39 BNatSchG <strong>bis zu 10.000 Euro</strong> und bei einem Vergehen gegen § 44 BNatSchG <strong>bis zu 50.000 Euro</strong> betragen. Es sei jedoch gesagt, dass es sich hierbei um Höchstsätze handelt und die Strafen in der Regel deutlich niedriger ausfallen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt kostenlos Anfrage stellen &amp; Schädlinge beseitigen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie von Wespen geärgert werden und sie mit herkömmlichen Hausmitteln nicht loswerden, sollten Sie bei dem Griff zur Fliegenklatsche zweimal überlegen. Ob Sie für das Töten einer Wespe ein Bußgeld bekommen können oder nicht, hängt grundsätzlich erstmal nicht von der Wespenart ab. Im Bundesnaturschutzgesetz verbietet § 39 I Ziffer 1 das Beunruhigen, Verletzen, Fangen und Töten von wildlebenden Tieren – darunter fallen auch jegliche Wespenarten. Töten Sie die ungebetenen Gäste ohne triftigen Grund, laufen Sie Gefahr, ein hohes Bußgeld verordnet zu bekommen. Bei einem Verstoß gegen den allgemeinen Artenschutz können bis zu 10.000 Euro Strafe die Folge sein. Bei besonders geschützten Arten, wie der Hornisse und der Knopfhornwespe, greift § 44 BNatSchG und das Bußgeld kann deutlich höher ausfallen.</p><p class="wp-block-paragraph">In Ausnahmefällen und mit vernünftigem Grund, wie einer Allergie oder einer unmittelbaren Gefahr, ist das Töten einer Wespe und das Beseitigen oder das Umsiedeln eines Nestes jedoch gestattet. Dafür bedarf es einer Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde. Holen Sie sich vorab den Rat eines Experten, denn viele Fachbetriebe kümmern sich von der Beantragung einer Genehmigung bis zur Beseitigung oder Umsiedlung um den ganzen Prozess.</p><h2 class="wp-block-heading">Über unseren Experten Julian Vasel</h2><figure class="wp-block-image"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu.jpg"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-150x150.jpg" alt="Profilbild von Julian Vasel, Experte für Metallbau und Schädlingsbekämpfung" class="wp-image-664" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-768x768.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-200x200.jpg 200w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></figure><p class="wp-block-paragraph">Julian Vasel ist seit 2012 von der Handelskammer Mittelfranken geprüfter Metallbaumeister und war danach einige Jahre in der Schädlingsbekämpfung und Schädlingsprävention als von der Industrie und Handelkammer geprüfter Schädlingsbekämpfer tätig.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach einem darauffolgenden Studium begann er als Produktmanager bei DS Digitale Seiten. Als Experte steht er uns für Fragen rund um Schädlingsbekämpfung und Metallbau zur Verfügung.</p>The post <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/wespen-toeten-2019654">Wespen töten: Wann dürfen Sie die ungebetenen Gäste beseitigen</a> first appeared on <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin">Schädlingsvernichtung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/teppichkaefer-2019648</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Greinacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 12:20:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teppichkäfer sind besonders in der eigenen Wohnung ein unliebsamer Gast. Sie rufen nicht nur Ekel hervor, sondern können auch Schäden an Textilien und gesundheitliche Folgen verursachen. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Schädlinge erfolgreich bekämpfen können. Inhaltsverzeichnis Steckbrief Folgen Vorbeugung Befall Fazit Alles auf einen Blick: Die erwachsenen Käfer sind ovalförmig und 3 bis 4 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Teppichkäfer sind besonders in der eigenen Wohnung ein unliebsamer Gast. Sie rufen nicht nur Ekel hervor, sondern können auch Schäden an Textilien und gesundheitliche Folgen verursachen. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Schädlinge erfolgreich bekämpfen können.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#steckbrief">Steckbrief</a></li>
<li><a href="#folgen">Folgen</a></li>
<li><a href="#vorbeugung">Vorbeugung</a></li>
<li><a href="#befall">Befall</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Die erwachsenen Käfer sind ovalförmig und 3 bis 4 Millimeter groß.</li><li>Sie legen im Mai und Juni ihre Eier vorwiegend in Wohnungen oder Häusern.</li><li>Danach halten sich die gefräßigen Larven bis zur Entpuppung im folgenden Frühjahr im Inneren auf.</li><li>Sie leben überwiegend in Textilien wie Teppichen und bevorzugen eine dunkle Umgebung.</li><li>Unregelmäßige Löcher in Textilien oder allergische Reaktionen wie juckende Quaddeln können die Folge sein.</li><li>Für die Bekämpfung sollten Sie ausschließlich natürliche Mittel verwenden.</li><li>Ist Ihre Wohnung weiterhin befallen, beauftragen Sie unbedingt einen Experten.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="steckbrief">Steckbrief</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Art des Teppichkäfers gehört zur Familie der Speckkäfer und wird auch Braunwurz-Blütenkäfer genannt. Im Fachjargon trägt er den Namen Anthrenus scrophulariae.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sehen Teppichkäfer aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Insekten sind mit 3 bis 4 Millimetern relativ klein und ähneln optisch einem Marienkäfer. Ihr Körper ist <strong>oval und dunkel</strong>. An der Stelle, an der ihre Flüge aneinanderstoßen, färbt sich die <strong>Flügeldecke rotbraun</strong>. Helle Flecken verteilen sich ungleichmäßig über ihre Flügel.</p><figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/w_763,if_w_gt_763,q_auto/v1552998752/teppichkaefer_kvkdko.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="763" height="503" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_198,w_300/v1552998752/teppichkaefer_kvkdko.jpg" alt="Zwei Insekten auf weißem Hintergrund: Links eine behaarte Larve, rechts ein ausgewachsener Käfer mit gemustertem Panzer. Sie sind einander zugewandt, wobei der Käfer klein und kompakt wirkt." class="wp-image-650"></a><figcaption>Aussehen einer Teppichkäferlarve und eines Teppichkäfers © digitalg / istockphoto.com</figcaption></figure><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Larven</strong> hingegen sind länglich und übersät mit <strong>Pfeilhaaren</strong>. Sie sind <strong>rotbraun</strong> mit weißen Ringen rund um den Körper. Die Haare können bei Allergikern von Hautirritationen bis hin zu Atemnot starke Reaktionen auslösen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie vermehren sich Teppichkäfer?</h3><p class="wp-block-paragraph">In den Monaten <strong>Mai und Juni</strong> findet regelmäßig die Eiablage statt. Dabei schwärmen die Weibchen aus und legen bis zu 30 Eier an einer geeigneten Stelle ab. Anschließend sterben sie. Einige Tage nach der Eiablage schlüpfen die Larven und futtern sich bis zum darauffolgenden Frühjahr durch das gesamte Haus. Erst dann verpuppen sie sich und werden innerhalb von 20 Tagen zu Käfern. Nach dieser Metamorphose verlassen sie die Häuser, da sie zum einen in der frühlingshaften Natur genügend Nahrung finden und zum anderen die Paarungszeit beginnt. Ihre <strong>Lebenszeit</strong> als Käfer beschränkt sich auf rund <strong>einen Monat</strong>.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h3 class="wp-block-heading">Wo leben Teppichkäfer?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Larven leben am liebsten im<strong> Inneren</strong> von Wohnungen beziehungsweise Häusern. Sie verweilen meist in Ritzen der Fußbodendielen, da es dort <strong>lichtgeschützt</strong> ist. Auch in Wollteppichen, Wäschebehältern oder Kleiderschränken halten sie sich gerne auf. Auf ihrem Speiseplan stehen vorwiegend Haare, die sich auf dem Boden sammeln, aber auch andere tote Insekten.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach dem Schlüpfen können die Käfer ihre Flügel ausbreiten und fliegen. Um sich von Pollen und Blütennektar zu ernähren, verlagern sie ihren Aufenthaltsort im Mai und im Juni in die <strong>freie Natur</strong>. Hier findet auch das Paarungsritual statt, woraufhin das Weibchen wieder ins Innere von Häusern verschwindet, um dort ihre Eier abzulegen. Der Entwicklungszyklus beginnt erneut.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei der Schädlingsbekämpfung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="folgen">Folgen</h2><p class="wp-block-paragraph">Ist Ihre Wohnung von dieser Art von Käfern befallen, ist das nicht nur eklig, sondern kann auch <strong>Schäden</strong> an Textilien zur Folge haben. Dabei sind die Larven deutlich schädlicher als die ausgewachsenen Käfer. Ähnlich wie bei Kleidermotten sind unregelmäßige, kleine <strong>Löcher in Textilien</strong> ein klares Signal für Teppichkäfer beziehungsweise deren Larven.</p><p class="wp-block-paragraph">Einige Menschen reagieren <strong>allergisch</strong> auf die Pfeilhaare der Larve. Das kann verheerende Folgen haben, im schlimmsten Fall löst der Kontakt mit den Haaren Atemnot aus. Auch Quaddeln, wie solche nach dem Stich einer Mücke, können die Folge sein.</p><h2 class="wp-block-heading" id="vorbeugung">Vorbeugung</h2><p class="wp-block-paragraph">Da die Käfer sowohl fliegen als auch krabbeln, ist es schwer, einen Befall vorzubeugen. Nahezu jeder Haushalt verfügt über Wollprodukte wie Teppiche oder Kleidung, sodass die Teppichkäfer immer einen Platz zur Eiablage finden.</p><p class="wp-block-paragraph">Dennoch gibt es einige vorbeugende Maßnahmen: Sie sollten Produkte aus Wolle und andere Textilien wie Teppiche und Kleidung regelmäßig auf einen Befall untersuchen. Die kleinen Käfer bevorzugen Materialien oder Orte, die sich in einer dunklen Umgebung befinden. Dazu gehören beispielsweise auch Bettkästen und Wäschebehälter.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Helfen können Fliegengitter, durch die die Weibchen nicht mehr ins Haus gelangen. Zudem sollten Sie alte Vogelnester an Ihrem Haus entfernen. Diese sind nämlich beliebte Aufenthaltsorte der Insekten.</div>
<div> </div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="befall">Befall</h2><p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie in Ihrem Zuhause auf die Schädlinge stoßen, können Sie diese mit verschiedenen Mitteln bekämpfen.</p><h3 class="wp-block-heading">Erkennen</h3><p class="wp-block-paragraph">Zunächst müssen Sie einen Befall erkennen. Neben ausgewachsenen Käfern lassen sich meist auch Larven und Kugeln aus deren Kot sehen. Haben Sie den Verdacht, dass sich Teppichkäfer bei Ihnen eingenistet haben, lohnt es sich <strong>Klebefallen</strong> aufzustellen. Auf ihnen bleiben die Larven und gegebenenfalls die Käfer kleben. Das ermöglicht Ihnen das genaue Betrachten der Insekten.</p><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie jedoch voreilig Schlüsse ziehen, sollten Sie einen <strong>Schädlingsbekämpfer zu Rate ziehen</strong>. Er kann Ihnen mit Gewissheit sagen, ob es sich tatsächlich um besagte Schädlinge handelt.</p><button class="get-the-angebote">Jetzt Schädlinge beseitigen lassen!</button><h3 class="wp-block-heading">Bekämpfen</h3><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie damit beginnen, die Schädlinge zu bekämpfen, müssen Sie die <strong>Quelle</strong> des Befalls identifizieren. Ist das passiert, können Sie gezielt vorgehen.</p><p class="wp-block-paragraph">Lokalisieren Sie dafür alle Stellen, die die Käfer und deren Larven bereits belagert haben. <strong>Saugen</strong> Sie die befallenen Produkte wie Teppiche gründlich ab und reinigen Sie diese.</p><p class="wp-block-paragraph">Für die Bekämpfung eignen sich sowohl sehr niedrige als auch hohe Temperaturen. Am besten ist es aber, die Textilien – sofern möglich – bei <strong>mindestens 60 Grad zu waschen</strong>. Alternativ können Sie diese auch mehrere Tage in einer <strong>Tiefkühltruhe</strong> lagern, um sie von den Insekten zu befreien.</p><p class="wp-block-paragraph">Stellen Sie danach sicher, dass alle Ritzen oder auch Spalten an Tapeten verdichtet sind. So finden die Käfer und Larven keinen Rückzugsort mehr. Ein guter Tipp ist Diatomeenerde, auch Kieselalgen genannt. Sie hilft dabei, die restlichen Schädlinge, die die Prozedur überlebt haben, zu vernichten.</p><p class="wp-block-paragraph">Oftmals werden auch chemische Mittel zur Vernichtung eingesetzt. Dies sollten Sie jedoch unterlassen. Diese Gifte können sich negativ auf Ihre eigene Gesundheit und die der anderen Bewohner auswirken. Hilft die oben beschriebene Vorgehensweise nicht bei der Vernichtung, sollten Sie sich an einen Experten wenden. Ein professioneller Schädlingsbekämpfer sorgt für eine fachmännische Durchführung und gibt Ihnen weitere Information, wie Sie sich vor einem erneuten Befall schützen können.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">War die Teppichkäfer-Bekämpfung nicht erfolgreich, warten Sie nicht zu lange bis Sie einen Fachbetrieb involvieren. Nur so ist eine erfolgreiche Bekämpfung garantiert.</div>
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</div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Teppichkäfer sind unliebsame Untermieter, die für Allergiker verheerende Folgen haben können. Sie halten sich bevorzugt an dunklen Stellen, zum Beispiel in Dielenritzen, auf und ernähren sich unter anderem von Haaren. Die Insekten fühlen sich besonders in Produkten aus Wolle, wie Teppichen und Kleidung, wohl. Neben unregelmäßigen, kleinen Löchern in Textilien können allergische Reaktionen wie juckende Hautirritationen die Folge eines Befalls sein. Für die Bekämpfung der Schädlinge sollten Sie ausschließlich natürliche Mittel verwenden. Funktioniert dies nicht, sollten Sie in jedem Fall einen professionellen Schädlingsvernichter zu Rate ziehen. Auf die selbstständige Bekämpfung mittels chemischen Mittel sollten Sie verzichten.</p>The post <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/teppichkaefer-2019648">Teppichkäfer: Wie Sie die Schädlinge erkennen und erfolgreich bekämpfen</a> first appeared on <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin">Schädlingsvernichtung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/silberfische-bekaempfen-2018137</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Greinacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 10:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/schaedlingsvernichtung/?p=137</guid>

					<description><![CDATA[<p>Silberfischchen: Sie schimmern silbrig, nisten sich besonders gerne in feuchten Räumen ein und sind unerwünschte Untermieter in vielen Haushalten. Wir erklären Ihnen, welche Ursachen ein Befall hat und geben Ihnen Tipps, wie Sie sie mit Hausmitteln oder chemischen Mitteln schnell loswerden. Inhaltsverzeichnis Definition und Ursachen Silberfische loswerden Einen Befall vorbeugen Fazit Alles auf einen Blick: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Silberfischchen: Sie schimmern silbrig, nisten sich besonders gerne in feuchten Räumen ein und sind unerwünschte Untermieter in vielen Haushalten. Wir erklären Ihnen, welche Ursachen ein Befall hat und geben Ihnen Tipps, wie Sie sie mit Hausmitteln oder chemischen Mitteln schnell loswerden.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Definition%20und%20Ursachen">Definition und Ursachen</a></li>
<li><a href="#Silberfische%20loswerden">Silberfische loswerden</a></li>
<li><a href="#Einen%20Befall%20vorbeugen">Einen Befall vorbeugen</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>

</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Silberfischchen sind 1 bis 2 Zentimeter große, silbrig schimmernde Insekten</li><li>Sie ernähren sich hauptsächlich von Nahrungsmitteln mit vielen Kohlenhydraten</li><li>Sie fressen zudem auch Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Haare und Hautschuppen</li><li>Feuchte, warme Räume bieten optimale Lebensbedingungen</li><li>Ein Befall hat keine gesundheitlichen Folgen für die Bewohner</li><li>Sie können sie sowohl mit Hausmitteln als auch mit chemischen Mittel bekämpfen</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="Definition und Ursachen">Definition und Ursachen</h2><h3 class="wp-block-heading">Was sind Silberfische?</h3><p class="wp-block-paragraph">Silberfische sind kleine, lichtscheue und nachtaktive Insekten, die sich in Wohnungen und Häusern einnisten und sich am liebsten von stärkehaltigen Lebensmitteln ernähren. Ein erwachsener Silberfisch erreicht eine Größe von circa 1 bis 2 Zentimeter ohne Fühler. Ihren Namen verdanken sie ihrer Fortbewegungsart, die an die von Fischen erinnert. Aus ihrer Liebe für süße Speisen leitet sich dagegen ihr wissenschaftlicher Name Lepisma saccharina ab.</p><figure class="wp-block-image alignnone wp-image-139"><img decoding="async" width="763" height="572" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/w_763,if_w_gt_763,q_auto/v1523525048/silverfish-61638_1920_ap7cba.jpg" alt="Alte Dielen mit vielen Rissen stellen ideale Verstecke für die Silberfische dar." class="wp-image-139"><figcaption>Wegen ihres hellen Körpers sind Silberfische schwer erkennbar. © Hans / pixabay.com</figcaption></figure><p class="wp-block-paragraph">Sie sind winzig, hell und in dunklen Verstecken zu Hause. Obwohl sie nicht fliegen können, sind sie extrem flink. Sie verkriechen sich meist in sehr schmalen Spalten. Silberfischchen sind außerdem wahre Überlebenskünstler, denn sie kommen mehrere Monate ohne Nahrung aus. Ihre Lebenserwartung beträgt durchschnittlich 6 bis 8 Jahre, was für Insekten außergewöhnlich lange ist.</p><h3 class="wp-block-heading">Woher kommen Silberfische?</h3><p class="wp-block-paragraph">Silberfischchen gehören zu den ältesten Insekten weltweit, ihre Existenz reicht 300.000 Jahre zurück. Zu ihrer Nahrung gehören vor allem Lebensmittel wie Nudeln, Brot und Zucker, die viele Kohlenhydrate enthalten. Zur Not fressen die kleinen Tiere jedoch auch Haarschuppen, Textilien und Papier, sowie Schimmelpilze. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung der Insekten schwer.</p><p class="wp-block-paragraph">Neben ausreichenden Vorräten ist die richtige Umgebung die Voraussetzung, damit sie gedeihen. Sie mögen es warm und feucht. Aus diesem Grund zählen häufig das Bad, das Schlafzimmer oder der Heizungskellern zu den betroffenen Räumen. Tagsüber halten sie sich in dunklen Ritzen in der Wand, hinter Scheuerleisten oder unter Teppichen und losen Tapeten auf. Erst nachts kriechen sie aus ihren Verstecken heraus. Ein Silberfischbefall deutet auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in Ihren Wohnräumen hin. Auch die Temperatur spielt eine große Rolle: Die Larven der Silberfischchen wachsen am besten in 20 bis 30 Grad Celsius warmen Räumen. Unter diesen günstigen Bedingungen erreichen sie innerhalb eines Jahres das Erwachsenenalter und pflanzen sich fort. Bis zu zwanzig Eier am Tag kann ein Weibchen legen. Das heißt, dass in kürzer Zeit die Bevölkerung explodiert. Die Eier der Insekten brauchen ebenfalls eine hohe Luftfeuchtigkeit und warme Nester, um sich zu entwickeln. In kalten Umgebungen ist die Vermehrung gestoppt oder erheblich verzögert.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h3 class="wp-block-heading">Wie gefährlich sind Silberfische für Haus und Gesundheit?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Silberfischchen in der Küche oder in Ihrer Wohnung entdecken, sollten Sie nicht gleich in Panik geraten. Sie stellen für die menschliche Gesundheit kein Problem dar. Sie sind sogar im Kampf gegen Hausstaubmilben und Schimmelpilzen nützlich, da sie diese mit Vorliebe vertilgen. Ihre Anwesenheit ist lediglich ein Beweis dafür, dass es in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus feucht ist und dass Lebensmittelreste, Haare oder andere Nahrungsquellen offen zugänglich liegen.</p><p class="wp-block-paragraph">Jedoch empfinden viele Menschen Ekel beim Anblick der winzigen, lichtscheuen Insekten. Auch gelten sie als Schädlinge, weil sie unter anderem Bücher und Kleidungsstücke zerstören. Besondere Vorsicht ist notwendig, wenn die Tiere die Lebensmittelvorräte erreichen und unter anderem Kotspuren hinterlassen, die wie schwarze Krümel aussehen. In diesem Fall sollten Sie die betroffenen Speisen entsorgen und versuchen, die Silberfischchen zu bekämpfen. In den nächsten Abschnitten erhalten Sie Tipps, um die unerwünschten Gäste loszuwerden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei der Schädlingsbekämpfung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Silberfische loswerden">Silberfische loswerden</h2><h3 class="wp-block-heading">Welche Mittel gibt es gegen Silberfische?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Handel gibt es Sprays und Insektizide, um Silberfische zu bekämpfen. Ihr Einsatz ist jedoch nicht immer effektiv, denn sie sind äußerst widerstandsfähig. Außerdem sind Insektengifte nicht selten auch für Menschen und Tiere gefährlich. Wer Silberfischchen vertreiben möchte, ohne zu Chemikalien zu greifen, kann es zunächst mit Hausmitteln versuchen. Wir stellen Ihnen die besten Tipps vor.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Süße Köder für Silberfische </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Die effektivsten Fallen aus Hausmitteln für Silberfischchen nutzen ihre Vorliebe für Lebensmittel, die Stärke enthalten. Wer eine Kartoffel kocht, halbiert und ein wenig aushöhlt, hat bereits eine attraktive Mahlzeit geschaffen. Über Nacht in ein außen mit Zeitungspapier eingewickeltes Glasbehälter gelegt, sorgt sie dafür, dass die Tiere zwar hineinkriechen können, aber nicht mehr herausfinden, da die Glaswände zu glatt sind. Auch ein mit Honig beschmiertes und eingerolltes Blatt dient als Köder für Silberfische. Die Insekten bleiben auf der süßen Schicht kleben und können mit dem Blatt entsorgt werden. Den gleichen Effekt kann auch ein doppelseitiges Klebeband erzielen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Gerüchen Silberfische bekämpfen </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Lavendel und Zitrone riechen für die meisten Menschen angenehm. Silberfischchen werden dagegen von diesen Duften vertrieben und suchen das Weite. Das gleiche gilt für starke Gewürzen wie Zimt und Nelken. In Säckchen oder in Schalen im Bad oder in der Küche platziert, sind sie eine angenehme und einfache Option zur Bekämpfung der Insektenplage. Eine weitere Möglichkeit, die ungebetenen Gäste loszuwerden, stellen Spänen aus Zedernholz dar.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Backpulver und Kieselgur </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Ein oftmals wirksames Mittel zur Bekämpfung ist Backpulver. Mit Zucker gemischt lockt es die kleinen Tierchen an, die es verspeisen. Dank der quellenden Wirkung sterben sie kurz nachdem sie sich an der süßen Falle satt gefressen haben. Sehr wirkungsvoll ist auch Kieselgur. Das braune Pulver aus abgestorbenen Algen, das für Menschen absolut unbedenklich ist, reißt den Chitinpanzer der Insekten auf und lässt sie regelrecht austrocknen.</p><h3 class="wp-block-heading">Professionelle Hilfe gegen Silberfische?</h3><p class="wp-block-paragraph">Handelt es sich bereits um einen starken Befall, lassen sich Silberfischchen nicht mehr mit Hausmitteln bekämpfen. In einer solchen Situation sollten Sie sich an einen erfahrenen Kammerjäger wenden, der die Silberfische mit professionellen Methoden beseitigt. Sowohl <a style="box-sizing: border-box; color: #aa0000; text-decoration-line: none; line-height: inherit;" title="Vor- und Nachteile der chemischen Schädlingsbekämpfung erörtern wir in diesem Artikel." href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/chemische-schaedlingsbekaempfung-2018352">chemische</a> als auch <a style="box-sizing: border-box; color: #aa0000; text-decoration-line: none; line-height: inherit;" title="Lesen Sie hier mehr zur physikalischen und mechanischen Schädlingsbekämpfung." href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/physikalische-schaedlingsbekaempfung-2018369">mechanische Fallen</a> kommen dann zur Anwendung.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Schädlingsbekämpfer in Ihrer Nähe finden Sie über unsere regionale Suchfunktion oder indem Sie kostenfrei und unverbindlich unser Kontaktformular ausfüllen. Dieses finden Sie unten stehend oder <a title="Hier geht's zu unserem Formular." href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/angebote?url_referrer_type=article">unter diesem Link</a>.</div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="Einen Befall vorbeugen">Einen Befall vorbeugen</h2><h3 class="wp-block-heading">Wie kann man dem Befall durch Silberfische vorbeugen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine große Anzahl von Silberfischchen in der Küche, im Wohnzimmer oder im Bad entsteht nicht von heute auf morgen. Das beste Mittel gegen die Besiedlung Ihrer Wohnung ist es, eine Umgebung mit natürlichen Feinden der Tierchen zu schaffen:</p><ul class="wp-block-list"><li>Regelmäßiges Lüften und das Fenster dabei richtig aufmachen. So sorgen Sie dafür, dass der Feuchtigkeitsgehalt in Ihren Räumen niedrig bleibt. Besonders nach dem Duschen sollten Sie das Badezimmer gründlich abtrocknen und für einen Luftaustausch sorgen.</li><li>Der Fußboden sollte frei von Haaren und Hautschuppen sein, aus diesem Grund ist eine regelmäßige Reinigung wichtig.</li><li>Bei einer Temperatur bis zu 20 Grad Celsius pflanzen sich die Tiere nicht mehr so schnell fort und sind weniger aktiv. Dies verringert wiederum die Gefahr eines großen Befalls. Vermeiden Sie hohe Temperaturen.</li><li>Weiterhin sollten keine Gefäße mit Lebensmitteln und Vorräten offen stehen. Auch Krümel auf dem Boden können zur Ursache für einen Befall werden.</li><li>Silberfische im Bad und im Schlafzimmer bevorzugen Risse in den Fliesen und im Parkett. Wenn Sie ihnen den Garaus machen wollen, sollten Sie daher Unebenheiten im Boden so weit wie möglich beheben, indem Sie zum Beispiel Fugen und Ritzen mit Silikon abdichten.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="Fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Silberfischchen besiedeln seit Tausenden von Jahren Häuser und Wohnungen und nisten sich an warmen, feuchten Orten ein. Sie sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber in Spalten und Ritzen. Sie sind für die Gesundheit unbedenklich und übertragen keine Krankheiten, dennoch werden sie von vielen Menschen nicht gerne gesehen. Wenn Sie Silberfischchen bekämpfen wollen, bieten sich zunächst Hausmittel an. Fallen mit Honig, Kartoffeln oder Kleber locken die Tiere, die dann entsorgt werden können. Im Handel sind darüber hinaus Insektizide erhältlich, die die Insekten mit Giften töten. Ein starker Befall von Silberfischen deutet auf Schimmelprobleme und hohe Feuchtigkeit in den Wohnräumen hin. Sind Sie davon betroffen, sollten Sie sich an eine erfahrene Fachkraft wenden, um die Silberfische loszuwerden.</p>The post <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/silberfische-bekaempfen-2018137">Silberfische bekämpfen: So geht’s!</a> first appeared on <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin">Schädlingsvernichtung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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