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Hornisse (Vespa crabro)

Kirsten Weißbacher
Verfasst von Kirsten Weißbacher
Zuletzt aktualisiert: 09. Februar 2026
Lesedauer: 11 Minuten
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Die Hornisse (Vespa crabro) ist die größte einheimische Faltenwespe Mitteleuropas und gehört zur Familie der Sozialen Faltenwespen (Vespidae). Mit einer Körperlänge von bis zu 35 mm bei Königinnen ist sie deutlich größer als die Gemeine Wespe oder die Deutsche Wespe. Trotz ihrer imposanten Erscheinung sind Hornissen ausgesprochen friedfertige Tiere, die Menschen gegenüber scheuer sind als Honigbienen.

Die Europäische Hornisse steht in Deutschland unter besonderem Artenschutz gemäß Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV). Das Fangen, Verletzen oder Töten der Tiere sowie das Zerstören ihrer Nester ist ohne behördliche Genehmigung verboten und kann mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.

Aussehen: Wie sieht die Hornisse aus?

Erkennungsmerkmale

Die Hornisse ist durch ihre beachtliche Größe und charakteristische Färbung leicht zu identifizieren. Der Körper zeigt eine rotbraune Grundfärbung mit gelblich-schwarzer Zeichnung am Hinterleib.

KasteKörperlänge
Königin23–35 mm
Arbeiterin18–25 mm
Drohn (Männchen)21–28 mm

Charakteristische Merkmale:

  • Kopf und Brustteil (Thorax) mit hohem Rotanteil
  • Hinterleib mit schwarz-gelber Warnzeichnung
  • Brustteil ohne gelbe Färbung
  • Rötlich gefärbte Beine (im Gegensatz zu den gelben Beinen der Wespen)
  • Stirnschild ohne schwarze Zeichnung (Unterschied zu Deutscher und Gemeiner Wespe)
  • Vier durchsichtige Flügel, die in Ruhestellung längs gefaltet werden

Unterscheidung zu ähnlichen Arten

Unterschied zur Gemeinen Wespe und Deutschen Wespe:

  • Hornissen sind deutlich größer (18–35 mm vs. 11–20 mm)
  • Hornissen haben rotbraune Farbanteile an Kopf und Thorax
  • Hornissen haben rote Beine, Wespen gelbe Beine
  • Hornissen zeigen keine schwarze Zeichnung auf dem Stirnschild

Unterschied zur Asiatischen Hornisse (Vespa velutina):

  • Die Europäische Hornisse hat einen überwiegend gelben Hinterleib mit schwarzen Streifen
  • Die Asiatische Hornisse ist dunkler gefärbt mit nur einem schmalen gelben Streifen
  • Die Asiatische Hornisse hat gelbe Beinenden

Entwicklung und Lebenszyklus der Hornisse

Entwicklungsstadien

Die Hornisse durchläuft eine vollständige Metamorphose mit vier Entwicklungsstadien:

  1. Ei: Die Königin legt weiße, längliche Eier einzeln in die Wabenzellen
  2. Larve: Nach dem Schlupf durchläuft die Larve fünf Larvenstadien
  3. Puppe: Verpuppung in der verschlossenen Wabenzelle
  4. Imago: Schlupf als fertig entwickeltes Insekt

Entwicklungsdauer

StadiumDauer
Ei bis Larvenschlupfca. 5–8 Tage
Larvenstadien (5 Stadien)ca. 14 Tage
Puppenruheca. 14 Tage
Gesamtentwicklungca. 30–45 Tage

Jahreszyklus eines Hornissenvolkes

ZeitraumEreignis
Erste MaihälfteKönigin verlässt Winterquartier, beginnt Nestbau
Anfang JuniSchlupf der ersten Arbeiterinnen
Mitte AugustMaximale Volksstärke erreicht
SeptemberGeschlechtstiere (Jungköniginnen und Drohnen) schlüpfen
Ende September/OktoberPaarungsflüge, Begattung der Jungköniginnen
NovemberAltes Volk stirbt ab, begattete Jungköniginnen überwintern

Lebensweise und Verhalten von Hornissen

Aktivitätsmuster

Hornissen sind tag- und dämmerungsaktiv. Im Gegensatz zu anderen Wespenarten fliegen sie auch noch in der Abenddämmerung und werden von Lichtquellen angelockt. Die Flugzeit erstreckt sich von Mai bis November.

Temperaturabhängigkeit:

  • Königin beendet Winterruhe, wenn mindestens 10 Tage lang Temperaturen über 15 °C herrschen
  • Arbeiterinnen sind bei Temperaturen ab etwa 10 °C flugfähig

Nahrung und Ernährung

Adulte Hornissen:

  • Ernähren sich hauptsächlich von kohlenhydratreichen Pflanzensäften (Baumsäfte, reifes Obst)
  • Lecken Wundsaft an Bäumen auf
  • Besuchen reife Früchte

Larven:

  • Werden ausschließlich mit Insektenprotein gefüttert
  • Ein gut entwickeltes Hornissenvolk erbeutet bis zu 500 g Insekten pro Tag

Beutespektrum:

  • Fliegen (Hauptnahrung)
  • Andere Wespenarten
  • Bienen
  • Heuschrecken
  • Käfer
  • Raupen
  • Libellen
  • Spinnen

Wichtig: Hornissen interessieren sich im Gegensatz zur Gemeinen und Deutschen Wespe nicht für menschliche Nahrungsmittel wie Kuchen, Fleisch oder süße Getränke. Sie erscheinen daher nicht als Lästlinge an der Kaffeetafel.

Sozialverhalten

Hornissen bilden einjährige Staaten mit kooperativer Brutpflege und reproduktiver Arbeitsteilung:

  • Königin: Einziges fruchtbares Weibchen, legt bis zu 40 Eier täglich (Spitzenleistung)
  • Arbeiterinnen: Unfruchtbare Weibchen; Aufgaben: Nestbau, Brutpflege, Nahrungssuche, Nestverteidigung
  • Drohnen: Männchen, einzige Aufgabe ist die Begattung der Jungköniginnen

Lebenserwartung:

  • Arbeiterinnen: 3–4 Wochen
  • Königin: bis zu 12 Monate

Nestbau

Natürliche Nistplätze:

  • Baumhöhlen (besonders alte Spechthöhlen)
  • Hohle Baumstämme
  • Totholz

Ersatznistplätze in Siedlungsnähe:

  • Vogelnistkästen
  • Rollladenkästen
  • Dachböden
  • Schuppen und Gartenhäuser
  • Hohlräume in Gebäudefassaden

Nestbeschaffenheit:

  • Material: zerkaute Holzfasern, mit Speichel zu papierartigem Material verarbeitet
  • Farbe: bräunlich (heller als bei der Deutschen Wespe)
  • Maximale Größe: bis 80 cm Länge, 50 cm Durchmesser
  • Besonderheit: Hornissen können bei Platzmangel ein Filialnest anlegen

Vermehrung und Fortpflanzung

Fortpflanzungsverhalten

Die Fortpflanzung erfolgt ausschließlich durch die Königin. Nach der Begattung im Herbst speichert die Jungkönigin die Spermien in einer Samenblase und befruchtet die Eier im Frühjahr bei der Eiablage.

Geschlechtsbestimmung:

  • Befruchtete Eier entwickeln sich zu Weibchen (Arbeiterinnen oder Jungköniginnen)
  • Unbefruchtete Eier entwickeln sich zu Männchen (Drohnen)

Vermehrungsrate

ParameterWert
Eier pro Tag (Maximum)ca. 40
Eier pro Königin (Lebenszeit)2.000–4.500
Volksstärke (Maximum)400–700 Individuen
Volksstärke (Hochsommer, Spitze)bis zu 1.000 Individuen
Generationen pro Jahr1 (einjähriger Staat)

Überwinterung

Nur begattete Jungköniginnen überwintern. Sie suchen geschützte Verstecke auf:

  • Unter Baumrinde
  • In morschem Holz
  • In Erdspalten
  • In Mauerritzen

Der gesamte Rest des Volkes (alte Königin, Arbeiterinnen, Drohnen) stirbt im Spätherbst ab.

Vorkommen und Verbreitung

Natürliche Lebensräume

Die Europäische Hornisse besiedelt bevorzugt:

  • Lichte Laubmischwälder
  • Waldränder in Gewässernähe
  • Streuobstwiesen
  • Parks mit altem Baumbestand
  • Strukturreiche Kulturlandschaften

Verbreitungsgebiet:

  • Ganz Europa (außer dem hohen Norden)
  • Gemäßigte Klimazonen Asiens
  • In Nordamerika eingeschleppt

Verbreitung in/an Gebäuden

Durch den Mangel an natürlichen Baumhöhlen in der modernen Kulturlandschaft nutzen Hornissen zunehmend Ersatznistplätze in Siedlungsnähe:

  • Rollladenkästen
  • Dachböden und Dachstühle
  • Vogelnistkästen
  • Schuppen und Gerätehäuser
  • Hohlräume in Fassaden

Bedeutung des Schädlings Vespa crabro

Einordnung

Die Hornisse ist kein Schädling, sondern ein Lästling und Nützling. Sie verursacht keine direkten Schäden an Lebensmitteln, Materialien oder Gebäudestrukturen.

Ökologische Bedeutung:

  • Wichtiger Bestandteil des Ökosystems
  • Natürlicher Regulator von Insektenpopulationen
  • Vertilgt große Mengen an Fliegen und anderen Schadinsekten
  • Beutet auch lästige Wespenarten

Mögliche Konflikte

  • Nestbau in unmittelbarer Nähe zu menschlichen Aufenthaltsbereichen
  • Nächtliches Anfliegen von Lichtquellen (offene Fenster)
  • Beunruhigung durch die imposante Größe und das laute Fluggeräusch


Gesundheitliche Risiken bei einem Hornissen Befall

Hornissenstiche

Schmerzempfinden:Ein Hornissenstich ist schmerzhafter als ein Wespen- oder Bienenstich. Dies liegt an:

  • Der größeren Stachellänge
  • Dem Neurotransmitter Acetylcholin im Gift, der starke Schmerzen verursacht

Giftwirkung:Das Hornissengift ist entgegen verbreiteter Annahmen weniger toxisch als Bienen- oder Wespengift. Die Volksweisheit "Drei Hornissenstiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd" ist wissenschaftlich widerlegt.

Tatsächliche Gefährdung:

  • Für gesunde Menschen stellt ein Hornissenstich keine besondere Gefahr dar
  • Erst 500–1.000 Stiche könnten für einen Erwachsenen lebensbedrohlich werden
  • Eine solche Anzahl wird in der Praxis nie erreicht

Allergische Reaktionen

Für Allergiker können Hornissenstiche gefährlich werden:

  • Ca. 2–3 % der Bevölkerung reagieren allergisch auf Insektengifte
  • Kreuzreaktivität mit Wespengiftallergie möglich
  • Symptome: großflächige Schwellung, Hautausschlag, Übelkeit, Kreislaufschwäche, Atemnot
  • Im schlimmsten Fall: anaphylaktischer Schock (lebensbedrohlich)

Besondere Vorsicht bei:

  • Stichen im Mund- oder Rachenraum (Schwellungsgefahr der Atemwege)
  • Bekannter Insektengiftallergie
  • Mehrfachstichen

Erste Hilfe bei Hornissenstichen

  1. Stichstelle kühlen
  2. Wunde reinigen
  3. Antihistaminikum-haltige Salbe auftragen
  4. Bei Allergikern: Notfallset anwenden, Notruf absetzen
  5. Bei Stichen im Mund-/Rachenraum: sofort Arzt aufsuchen, Eis lutschen

Hornissen Befall erkennen

Hornisse (Vespa crabro) in typischer Umgebung – Befall erkennen und bekämpfen
© Schaedlingsvernichtung.de

Anzeichen für Hornissenaktivität

  • Regelmäßiges Ein- und Ausfliegen von Hornissen an einem bestimmten Ort
  • Charakteristisches tiefes Brummgeräusch
  • Sichtung mehrerer großer Wespen mit rotbrauner Färbung
  • Papiernest aus zerkauten Holzfasern (bräunlich, oft in Hohlräumen versteckt)

Neststandorte überprüfen

Typische Verstecke im Siedlungsbereich:

  • Rollladenkästen (Auf- und Abbewegung beachten)
  • Dachböden und Dachüberstände
  • Vogelnistkästen
  • Holzverschalungen
  • Schuppen und Gartenhäuser

Vorbeugende Maßnahmen

Vorbeugung gegen Nestbau

  • Potenzielle Nistplätze im Frühjahr (April) verschließen, bevor Königinnen Nistplätze suchen
  • Rollladenkästen auf Einflugmöglichkeiten prüfen
  • Vogelnistkästen mit kleinerem Einflugloch (max. 32 mm) versehen
  • Lüftungsöffnungen mit engmaschigem Gitter sichern

Vorbeugung gegen Konflikte

  • Fenster mit Fliegengittern versehen (besonders wichtig wegen Nachtaktivität)
  • Bei bekanntem Nest: Abstand von mindestens 3–4 Metern halten
  • Keine hektischen Bewegungen in Nestnähe
  • Nicht nach Hornissen schlagen
  • Nicht in die Einflugschneise des Nestes treten
  • Keine starken Erschütterungen am Neststandort verursachen

Rechtlicher Schutzstatus

Die Hornisse ist in Deutschland eine besonders geschützte Art gemäß:

  • § 44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)
  • Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV)

Was ist verboten?

  • Hornissen zu fangen, zu verletzen oder zu töten
  • Hornissen nachzustellen
  • Hornissennester zu beschädigen oder zu zerstören
  • Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Natur zu entnehmen

Mögliche Strafen bei Verstößen

VerstoßMögliche Strafe
Töten einzelner TiereBußgeld bis 10.000 €
Zerstören eines NestesBußgeld bis 50.000 €
Schwerwiegende VerstößeBußgeld bis 65.000 € oder Freiheitsstrafe bis 5 Jahre

Die genaue Höhe variiert je nach Bundesland und Schwere des Verstoßes.

WICHTIGER HINWEIS ZUM ARTENSCHUTZ
Hornissen sind nach Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Das eigenmächtige Töten der Tiere oder Entfernen ihrer Nester ist verboten und kann mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Bei Problemen mit einem Hornissennest wenden Sie sich bitte an die zuständige Naturschutzbehörde oder einen behördlich zugelassenen Fachmann.

Umgang mit Hornissennestern

Bei Konfliktsituationen

Wenn ein Hornissennest an einem problematischen Standort entdeckt wird:

  1. Ruhe bewahren: Hornissen sind friedlich und greifen nur bei direkter Bedrohung an
  2. Abstand halten: Mindestens 3–4 Meter Abstand zum Nest
  3. Naturschutzbehörde kontaktieren: Untere Naturschutzbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt
  4. Fachmann beauftragen: Spezialisierte Schädlingsbekämpfer oder geschulte Imker

Genehmigungspflicht für Umsiedlung

Eine Umsiedlung ist nur mit behördlicher Ausnahmegenehmigung zulässig. Der Ablauf:

  1. Antrag bei der unteren Naturschutzbehörde
  2. Prüfung des Einzelfalls durch die Behörde
  3. Bei Genehmigung: Durchführung durch zugelassenen Fachmann
  4. Umsiedlung hat grundsätzlich Vorrang vor Tötung

Kosten

LeistungKosten (ca.)
Behördliche Genehmigung (Umsiedlung)0–67 € (je nach Kommune)
Behördliche Genehmigung (Tötung)50–70 €
Professionelle Umsiedlung100–250 €

Wann ist eine Entfernung zulässig?

Eine Entfernung (Tötung) wird nur in Ausnahmefällen genehmigt:

  • Wenn eine Umsiedlung technisch unmöglich ist
  • Bei nachgewiesener erheblicher Gefährdung (z. B. Allergiker im Haushalt)
  • Bei unzumutbarer Beeinträchtigung

In den meisten Fällen ist das Zusammenleben mit einem Hornissennest bis zum natürlichen Ende des Volkes im Spätherbst zumutbar.

Hornisse: Häufig gestellte Fragen

Sind Hornissen gefährlich für Menschen?

Für gesunde Menschen sind Hornissen nicht gefährlicher als andere Wespen oder Bienen. Ihr Gift ist sogar weniger toxisch als Bienen- oder Wespengift. Der Stich ist jedoch schmerzhafter, weil das Gift den Neurotransmitter Acetylcholin enthält. Für Allergiker können Hornissenstiche allerdings lebensbedrohlich sein.

Stimmt es, dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten können?

Nein, diese Volksweisheit ist falsch. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wären erst 500–1.000 Stiche für einen gesunden Erwachsenen potenziell lebensbedrohlich. Eine solche Anzahl wird in der Praxis nie erreicht, da Hornissenvölker maximal 400–700 Tiere umfassen und nicht alle gleichzeitig stechen.

Darf ich ein Hornissennest selbst entfernen?

Nein. Hornissen stehen unter besonderem Artenschutz. Das eigenmächtige Entfernen oder Zerstören von Nestern ist verboten und kann mit Bußgeldern bis zu 65.000 Euro bestraft werden. Für eine Umsiedlung benötigen Sie eine Genehmigung der Naturschutzbehörde.

An wen wende ich mich bei einem Hornissennest am Haus?

Kontaktieren Sie die untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises oder Ihrer kreisfreien Stadt. Alternativ können Sie direkt einen spezialisierten Schädlingsbekämpfer oder geschulten Imker kontaktieren, der die Kommunikation mit der Behörde übernimmt.

Warum fliegen Hornissen abends ins Haus?

Hornissen sind im Gegensatz zu anderen Wespen auch in der Dämmerung aktiv und werden von Lichtquellen angezogen. Abhilfe schaffen Fliegengitter an Fenstern, besonders in Räumen, die abends beleuchtet sind.

Wie lange bleibt ein Hornissennest aktiv?

Ein Hornissenvolk besteht nur eine Saison. Die Königin gründet das Nest im Mai, die maximale Volksstärke wird im August erreicht. Im Oktober/November stirbt das Volk ab. Nur die begatteten Jungköniginnen überwintern und gründen im Folgejahr neue Völker. Das alte Nest wird nicht wiederbesiedelt.

Kommen Hornissen im nächsten Jahr an denselben Ort zurück?

Alte Nester werden nicht wiederbesiedelt. Die Jungköniginnen gründen im Frühjahr an neuen Standorten ihre Nester. Allerdings kann es vorkommen, dass ein günstig gelegener Nistplatz im Folgejahr von einer anderen Königin gewählt wird.

Quellen und weiterführende Informationen

Deutsche Fachquellen

Medizinische Quellen

Rechtliche Informationen

  • Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) § 44
  • Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV)

Über unsere*n Autor*in
Kirsten Weißbacher
Kirsten hat Germanistik in Hamburg studiert und im Anschluss ein Volontariat gemacht. Nach ihrem Start in der Unternehmenskommunikation eines lokalen Herstellers wechselte sie in die freiberufliche Tätigkeit. Seit Februar 2024 ist Kirsten bei Digitale Seiten und schreibt dort Ratgeber zu Handwerksthemen aller Art.