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Hausbock (Hylotrupes bajulus)

Kirsten Weißbacher
Verfasst von Kirsten Weißbacher
Zuletzt aktualisiert: 09. Februar 2026
Lesedauer: 12 Minuten
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Der Hausbock (Hylotrupes bajulus), auch als Hausbockkäfer oder Balkenbock bezeichnet, gehört zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) und gilt als einer der gefährlichsten Holzschädlinge in Europa. Die Larven dieses Käfers können im Verborgenen über Jahre hinweg das Splintholz von Nadelhölzern zerstören, bevor der Befall durch die charakteristischen ovalen Ausfluglöcher sichtbar wird.

Aufgrund seines enormen Schadpotenzials ist der Hausbock in einigen deutschen Bundesländern noch meldepflichtig. Ein unentdeckter Befall kann zu massiven Schäden an tragenden Holzkonstruktionen führen und im schlimmsten Fall den Einsturz von Dachstühlen verursachen.

Aussehen: Wie sieht der Hausbock aus?

Erkennungsmerkmale

Der ausgewachsene Hausbockkäfer erreicht eine Körperlänge von 8 bis 26 mm, wobei die Weibchen mit 10 bis 21 mm etwas größer werden als die Männchen mit 7 bis 21 mm. Der Körper ist verhältnismäßig flach.

MerkmalBeschreibung
Körperlänge Männchen7–16 mm
Körperlänge Weibchen10–21 mm
GrundfärbungBraun bis schwarz, fein grau behaart
FlügeldeckenZwei Paar weißliche Haarflecken
HalsschildStark gerundet mit zwei glänzenden Schwielen
FühlerRelativ kurz für Bockkäfer, nach hinten gebogen
BeineSchenkel zur Spitze hin verdickt

Die Grundfarbe variiert von braun (besonders bei frisch geschlüpften Tieren) bis schwarz. Charakteristisch sind die zwei Paar mehr oder weniger deutlichen weißen Haarflecken auf den Flügeldecken. Der Halsschild ist weiß behaart und trägt zwei auffällige, glänzende Höcker auf der Oberseite. Weibchen unterscheiden sich von Männchen durch ihren ausstreckbaren Legestachel.

Die Larven sind elfenbeinweiß gefärbt und erreichen eine Körperlänge von bis zu 25–30 mm. Der kaum behaarte Körper ist durch Kriechwülste gegliedert.

Unterscheidung zu ähnlichen Arten

Der Hausbock ist aufgrund seiner charakteristischen Optik kaum mit anderen Käferarten zu verwechseln. Im Gegensatz zum Veränderlichen Scheibenbock (Phymatodes testaceus) kann der Hausbock auch verbautes und verarbeitetes Holz befallen. Der Gemeine Nagekäfer (Holzwurm) ist deutlich kleiner (3–5 mm) und hinterlässt runde Ausfluglöcher von nur 1–2 mm Durchmesser.

Entwicklung und Lebenszyklus des Hausbocks

Entwicklungsstadien

Der Hausbock durchläuft eine vollständige Metamorphose mit vier Stadien: Ei, Larve, Puppe und adulter Käfer.

StadiumDauerBedingungen
Ei2–4 WochenSommertemperaturen
Larve2–15 JahreAbhängig von Temperatur und Holzfeuchte
Puppe2–4 WochenIm Frühjahr
Adulter Käfer3–4 WochenFlugzeit Juli–August

Entwicklungsdauer

Die Entwicklungsdauer des Hausbocks ist extrem variabel und hängt stark von den Umweltbedingungen ab:

  • Optimale Bedingungen (30 °C, günstige Holzfeuchte): mindestens 2 Jahre
  • Durchschnittliche Bedingungen: 3–6 Jahre
  • Ungünstige Bedingungen: bis zu 10–15 Jahre

Hinweis zu abweichenden Quellenangaben: Deutsche Fachquellen (Institut für Schädlingskunde) geben eine optimale Holzfeuchte von 40–50 % an, während internationale Studien (University of Kentucky) den optimalen Bereich bei 15–25 % Holzfeuchte sehen. In beiden Fällen ist die Larvenentwicklung bei sehr niedrigen Holzfeuchten unter 8–10 % stark eingeschränkt oder unmöglich.

Das Temperaturoptimum für die Larvenentwicklung liegt bei 27–30 °C, weshalb Dachstühle aufgrund der hohen Temperaturen im Sommer ein ideales Biotop darstellen.

Lebensweise und Verhalten von Hausböcken

Aktivitätsmuster

Die adulten Hausbockkäfer sind während der warmen Sommermonate (Juli bis August) aktiv. Die Flugaktivität findet vorwiegend bei hohen Außentemperaturen statt. Die Käfer sind dämmerungs- und nachtaktiv.

Ein charakteristisches Merkmal ist das Nagegeräusch der Larven, das besonders im Sommerhalbjahr wahrgenommen werden kann. Dieses raspelnde Geräusch entsteht durch die Fraßtätigkeit der Larven im Holz.

Nahrung und Ernährung

Die adulten Käfer nehmen während ihrer kurzen Lebensspanne von 3–4 Wochen keine Nahrung mehr auf. Ihre gesamte Energie wird für die Fortpflanzung verwendet.

Die Larven ernähren sich vorwiegend vom Splintholz von Nadelhölzern. Sie fressen das eiweißreiche Splintholz und hinterlassen dabei Fraßgänge von bis zu 12 mm Durchmesser. Das Kernholz wird in der Regel nicht befallen, da es weniger Nährstoffe enthält – eine Ausnahme bildet die Tanne, bei der auch das Kernholz anfällig sein kann. Bei stark geschwächten Hölzern kann gelegentlich auch Kernholz anderer Nadelholzarten befallen werden.

Vermehrung und Fortpflanzung

Fortpflanzungsverhalten

Begattung und Eiablage finden beim Hausbock zwischen Juli und August bei hohen Außentemperaturen statt. Die Weibchen können auch innerhalb des befallenen Holzes begattet werden, ohne das Holz zu verlassen. Dies erschwert die Entdeckung eines Befalls erheblich.

Die Eiablage erfolgt vorwiegend in Rissen, Spalten und Vertiefungen von totem Nadelholz. Das Weibchen nutzt seinen ausstreckbaren Legestachel, um die Eier tief in Holzspalten abzulegen.

Vermehrungsrate

Hinweis zu abweichenden Quellenangaben: Deutsche Fachquellen (Institut für Schädlingskunde) geben an, dass ein einzelnes Weibchen bis zu 1.000 Eier ablegen kann. Internationale Quellen (University of Kentucky) nennen dagegen Werte von 50–200 Eiern pro Weibchen. Die tatsächliche Eizahl hängt vermutlich von den Umweltbedingungen und dem Ernährungszustand der Larve ab.

ParameterWert
Eizahl pro Weibchen50–1.000 (quellenabhängig)
EiablageortRisse und Spalten in Nadelholz
Schlupfzeit2–4 Wochen
Generationsdauer2–15 Jahre

Aufgrund der langen Entwicklungsdauer können mehrere Generationen gleichzeitig im selben Holz leben, ohne dass äußere Anzeichen sichtbar werden.

Vorkommen und Verbreitung

Natürliche Lebensräume

Der Hausbock ist in Europa weit verbreitet und kommt ursprünglich in Nadelwäldern vor. Er hat sich jedoch stark an menschliche Siedlungen angepasst und ist heute vorwiegend ein Gebäudeschädling.

Verbreitung in/an Gebäuden

In Gebäuden befällt der Hausbock vorwiegend:

  • Dachstühle (ideale Temperaturbedingungen)
  • Deckenbalken
  • Fachwerkhölzer
  • Holzkonstruktionen aus Nadelholz

Besonders gefährdet sind ältere Gebäude mit unbehandeltem Nadelholz. Neubauten mit technisch getrocknetem Holz sind weniger anfällig, ein Befall kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Bedeutung des Schädlings Hylotrupes bajulus

Schadwirkung

Der Hausbock gilt als einer der bedeutendsten und gefährlichsten Holzschädlinge in Mitteleuropa. Die Larven zerstören das Splintholz von Nadelhölzern systematisch von innen heraus, während die äußere Holzoberfläche als papierdünne Schicht erhalten bleibt. Ein Befall bleibt daher oft jahrelang unentdeckt.

Wirtschaftliche Schäden

Die wirtschaftlichen Schäden durch Hausbockbefall können erheblich sein:

  • Strukturelle Schäden: Geschwächte oder zerstörte tragende Balken
  • Sanierungskosten: Austausch befallener Hölzer, professionelle Bekämpfung
  • Wertverlust: Immobilien mit Hausbockbefall verlieren erheblich an Wert
  • Sicherheitsrisiken: Einsturzgefahr bei stark befallenen Dachstühlen

Bei starkem Befall können durchbohrte Balken bei Sturm brechen und zum Einsturz der Dachkonstruktion führen.

Befallene Holzarten

Der Hausbock befällt vorwiegend das Splintholz von Nadelhölzern. Laubhölzer werden in der Regel nicht befallen, da sie für die Larven ungeeignete oder giftige Stoffe enthalten.

HolzartAnfälligkeit
KieferSehr hoch (besonders bevorzugt)
FichteHoch
TanneHoch (auch Kernholz anfällig)
LärcheMittel
DouglasieMittel
LaubhölzerKeine Anfälligkeit

Die Anfälligkeit nimmt mit dem Alter des Holzes ab. Jüngeres Holz mit höherem Eiweißgehalt wird bevorzugt befallen. Holz mit einem Splintholzanteil unter 10 % bietet natürlichen Schutz.

Fraßgänge und Bohrlöcher

Die Fraßgänge der Hausbocklarven verlaufen unregelmäßig im Splintholz und haben einen ovalen Querschnitt von bis zu 12 mm Durchmesser. Die Gänge sind mit feinem, puderförmigem Bohrmehl und walzenförmigen Kotpillen gefüllt.

MerkmalBeschreibung
AusfluglöcherOval, 5–10 mm Durchmesser, ausgefranste Ränder
FraßgängeUnregelmäßig, wellenförmig, bis 12 mm Durchmesser
BohrmehlFein, puderförmig, mit Kotpillen vermischt
OberflächenstrukturPapierdünne Holzhaut bleibt erhalten


Gesundheitliche Risiken bei einem Hausbock Befall

Direkte Gefahren

Der Hausbock stellt keine direkten gesundheitlichen Gefahren für Menschen dar. Er beißt und sticht nicht, und es sind keine allergischen Reaktionen auf den Käfer oder seine Larven bekannt.

Indirekte Folgen

Die Hauptgefahr liegt in den strukturellen Schäden, die ein Hausbockbefall verursachen kann:

  • Einsturzgefahr bei stark befallenen tragenden Bauteilen
  • Unfallrisiko durch geschwächte Holzkonstruktionen

Die Kontamination durch den Hausbock beschränkt sich auf Kot, Häutungsreste und Bohrmehl.

Hausbock Befall erkennen

Befallsanzeichen

Ein Hausbockbefall ist äußerlich schwer zu erkennen, da die Larven im Inneren des Holzes fressen und die Oberfläche intakt lassen. Folgende Anzeichen können auf einen Befall hindeuten:

  1. Ovale Ausfluglöcher (5–10 mm) mit ausgefransten Rändern
  2. Nagegeräusche (raspelndes Geräusch der Larven, besonders im Sommer)
  3. Bohrmehl unter befallenen Hölzern (sogenannte "Rieselstellen")
  4. Oberflächliche Aufwölbungen der Holzoberfläche
  5. Adulte Käfer während der Flugzeit (Juli–August)
Hausbock (Hylotrupes bajulus) in typischer Umgebung – Befall erkennen und bekämpfen
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Schadensspuren

AnzeichenBeschreibung
AusfluglöcherOval, 5–10 mm, typisch für Hausbock
BohrmehlFein und puderförmig, oft mit Kotpillen
NagegeräuscheRaspelnd, besonders im Sommer hörbar
HolzoberflächeDünn, bei Druck eindrückbar

Wichtig: Wenn Ausfluglöcher sichtbar werden, hat der Befall bereits mehrere Jahre angedauert und es können massive Schäden im Inneren des Holzes vorliegen.

Vorbeugende Maßnahmen

Zur Vorbeugung gegen Hausbockbefall empfehlen sich folgende Maßnahmen:

Bauliche Maßnahmen

  • Verwendung von technisch getrocknetem Holz (Trocknung bei mindestens 55 °C)
  • Einsatz von Kernholz oder Holz mit geringem Splintanteil (unter 10 %)
  • Verwendung von Laubhölzern für tragende Konstruktionen, wo möglich
  • Regelmäßige Kontrolle von Dachstühlen und Holzkonstruktionen

Holzschutzmaßnahmen nach DIN 68800

  • Vorbeugender chemischer Holzschutz für tragende und aussteifende Bauteile
  • Bauliche Maßnahmen zur Begrenzung der Holzfeuchte auf unter 20 %
  • Sicherstellung der Kontrollierbarkeit von Holzbauteilen

Weitere Schutzmaßnahmen

  • Regelmäßige Sichtkontrolle auf Ausfluglöcher und Bohrmehl
  • Achten auf Nagegeräusche im Sommer
  • Bei Neubauten: Zertifiziertes, technisch getrocknetes Holz verwenden
WICHTIGER HINWEIS
Bei starkem oder wiederkehrendem Schädlingsbefall empfehlen wir dringend die Konsultation eines professionellen Schädlingsbekämpfers. Eigenständige Bekämpfungsmaßnahmen können bei unsachgemäßer Anwendung gesundheitliche Risiken bergen oder den Befall verschlimmern. Die Informationen in diesem Artikel dienen der Aufklärung und ersetzen keine professionelle Schädlingsbekämpfung.


Bekämpfung: Was hilft bei einem Hausbock Befall?

Professionelle Bekämpfung

Die Bekämpfung des Hausbocks sollte grundsätzlich von einem Fachbetrieb für Holz- und Bautenschutz durchgeführt werden. Zunächst muss der Umfang des Befalls durch einen Sachverständigen ermittelt werden.

Heißluftverfahren (thermische Bekämpfung)

Das Heißluftverfahren ist eine effektive und umweltschonende Methode:

  • Abtötungstemperatur: 55 °C im Holzkern für mindestens 60 Minuten (gemäß DIN 68800-4)
  • Der befallene Bereich wird mit Planen abgedichtet
  • Erhitzung über 8–14 Stunden mit speziellen Gebläsen
  • Vorteil: Keine chemischen Rückstände
  • Nachteil: Kein vorbeugender Schutz, nur im Sommer effektiv

Begasung mit Sulfurylfluorid

Bei ausgebauten Dachgeschossen oder großflächigem Befall:

  • Zeltbegasung des gesamten Gebäudes
  • Abtötung aller Entwicklungsstadien (Eier, Larven, Puppen, Käfer)
  • Dauer: ca. 3 Tage
  • Wichtig: Nur von zugelassenen Fachbetrieben durchzuführen (in Deutschland nur wenige Unternehmen berechtigt)
  • Hohe Kosten, vorwiegend bei Kulturgütern und Kirchen eingesetzt

Chemische Bekämpfung

  • Abbeilen und Imprägnieren der Holzoberflächen
  • Druckhafte oder drucklose Injektionen in das Holz
  • Gemäß DIN 68800-4 genormt

Hinweis: Die Zulassung von Biozidprodukten unterliegt der EU-Biozidverordnung 528/2012 und kann sich ändern. Aktuelle Informationen finden Sie bei der BAuA.

Eigenmaßnahmen

Eigenständige Bekämpfungsmaßnahmen sind beim Hausbock nicht empfehlenswert und in der Regel nicht wirksam. Die Larven leben tief im Holzinneren und sind für oberflächliche Behandlungen nicht erreichbar.

Bei Verdacht auf Hausbockbefall sollte umgehend ein Sachverständiger oder Fachbetrieb kontaktiert werden.

Meldepflicht

Der Hausbock ist in Sachsen und Thüringen nach der jeweiligen Landesbauordnung meldepflichtig.

BundeslandMeldepflichtZuständige BehördeBekämpfungspflicht
SachsenJa (§ 16 SächsBO)Untere BauaufsichtsbehördeJa, mit Nachweis
ThüringenJa (§ 16 Abs. 2 ThürBO)Untere BauaufsichtsbehördeMeldung erforderlich
Alle anderenNeinAllgemeine Verkehrssicherungspflicht

In allen Bundesländern besteht jedoch eine allgemeine Pflicht für Hauseigentümer, dafür zu sorgen, dass durch den Hausbock keine Gefahren für die Gebäudestatik entstehen.

Hausbock: Häufig gestellte Fragen

Wie erkenne ich einen Hausbockbefall?

Typische Anzeichen sind ovale Ausfluglöcher (5–10 mm), raspelnde Nagegeräusche der Larven (besonders im Sommer), feines Bohrmehl unter befallenen Hölzern und oberflächliche Aufwölbungen der Holzoberfläche. Da die Larven im Holzinneren fressen, bleibt ein Befall oft jahrelang unentdeckt.

Ist der Hausbock gefährlich für Menschen?

Der Hausbock stellt keine direkte Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Er beißt und sticht nicht. Die Gefahr liegt in den strukturellen Schäden an tragenden Holzkonstruktionen, die bei starkem Befall zur Einsturzgefahr führen können.

Wie lange dauert die Entwicklung des Hausbocks?

Die Entwicklungsdauer ist stark von Temperatur und Holzfeuchte abhängig. Unter optimalen Bedingungen beträgt sie mindestens 2 Jahre, kann sich jedoch bei ungünstigen Verhältnissen auf 10–15 Jahre verlängern.

Welches Holz befällt der Hausbock?

Der Hausbock befällt ausschließlich das Splintholz von Nadelhölzern wie Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche und Douglasie. Laubhölzer werden nicht befallen, da sie für die Larven giftige Stoffe enthalten.

Ist der Hausbock meldepflichtig?

In Deutschland ist der Hausbock nur noch in Sachsen und Thüringen meldepflichtig. In allen anderen Bundesländern wurde die Meldepflicht abgeschafft. Dennoch besteht überall eine Verkehrssicherungspflicht für Hauseigentümer.

Kann ich den Hausbock selbst bekämpfen?

Eine eigenständige Bekämpfung ist nicht empfehlenswert und in der Regel nicht wirksam. Die Larven leben tief im Holzinneren und sind für oberflächliche Behandlungen nicht erreichbar. Bei Verdacht auf Befall sollte ein Fachbetrieb für Holz- und Bautenschutz kontaktiert werden.

Wie unterscheidet sich der Hausbock vom Holzwurm?

Der Hausbock (8–26 mm) ist deutlich größer als der Gemeine Nagekäfer bzw. Holzwurm (3–5 mm). Die Ausfluglöcher des Hausbocks sind oval und 5–10 mm groß, während die des Holzwurms rund und nur 1–2 mm groß sind. Der Holzwurm befällt auch Laubhölzer, der Hausbock ausschließlich Nadelhölzer.

Quellen und weiterführende Informationen

Deutsche Fachquellen

Internationale wissenschaftliche Quellen


Über unsere*n Autor*in
Kirsten Weißbacher
Kirsten hat Germanistik in Hamburg studiert und im Anschluss ein Volontariat gemacht. Nach ihrem Start in der Unternehmenskommunikation eines lokalen Herstellers wechselte sie in die freiberufliche Tätigkeit. Seit Februar 2024 ist Kirsten bei Digitale Seiten und schreibt dort Ratgeber zu Handwerksthemen aller Art.