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Silberfischchen (Lepisma saccharina)

Kirsten Weißbacher
Verfasst von Kirsten Weißbacher
Zuletzt aktualisiert: 02. März 2026
Lesedauer: 10 Minuten
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Das Silberfischchen (Lepisma saccharina) gehort zu den sogenannten Urinsekten (Zygentoma) und zahlt damit zu den altesten noch lebenden Insektengruppen der Welt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Insekten besitzen Silberfischchen keine Flugel und durchlaufen keine vollstandige Metamorphose. Stattdessen entwickeln sie sich durch wiederholte Hautungen direkt vom geschlupften Jungtier zum adulten Tier.

In Mitteleuropa kommen Silberfischchen vorwiegend in beheizten Gebauden vor, da sie auf ein feucht-warmes Klima angewiesen sind. Die nachtaktiven Tiere leben versteckt in dunklen, feuchten Bereichen von Wohnungen, Lebensmittelbetrieben, Gewachshausern oder Bibliotheken. Obwohl Silberfischchen als Lastlinge gelten und bei Massenbefall auch Materialschaden verursachen können, stellen sie keine unmittelbare Gesundheitsgefahr fur den Menschen dar.

Aussehen: Wie sieht das Silberfischchen aus?

Erkennungsmerkmale

Silberfischchen erreichen eine Korpergroße von 7 bis 12 mm. Der Korper ist langlich-spindelfformig, wobei der Brustabschnitt (Thorax) deutlich verbreitert ist und sich zum Hinterleib hin verjungt. Ein charakteristisches Merkmal sind die drei langen, borstenartigen Anhange am Korperende: die beiden seitlichen Cerci und das mittlere Terminalfilum.

Der gesamte Korper ist mit feinen Schuppen bedeckt, die durch Lichtreflexion den typischen silbrig-metallischen Glanz erzeugen – daher auch der deutsche Name "Silberfischchen". Die Fuhler (Antennen) sind lang und bestehen aus vielen einzelnen Segmenten.

MerkmalBeschreibung
Korpergroße7-12 mm
KorperformLanglich, spindelfformig
FarbeSilbrig-metallisch glanzend
FuhlerLang, vielgliedrig
SchwanzanhangeDrei borstenformige Fortsatze
FlugelKeine vorhanden

Unterscheidung zu ahnlichen Arten

In Deutschland kommen neben dem Silberfischchen noch weitere Fischchen-Arten vor, die haufig verwechselt werden:

Papierfischchen (Ctenolepisma longicaudata): Mit 11-15 mm deutlich großer als Silberfischchen. Die Farbung ist eher braunlich-grau und matt statt silbrig glanzend. Die Antennen und Schwanzfaden sind proportional langer. Papierfischchen bevorzugen trockene Bedingungen (50-80 % Luftfeuchtigkeit) und niedrigere Temperaturen (20-25°C). Im Gegensatz zum Silberfischchen gelten sie als echter Schadling, da sie erhebliche Schaden an Papier und Buchern verursachen können.

Ofenfischchen (Thermobia domestica): Ahnliche Große wie Silberfischchen (10-11 mm), aber gelb-schwarz gefleckt statt silbrig. Die Antennen können die doppelte Korperlange erreichen. Ofenfischchen benotigen deutlich hohere Temperaturen (30-40°C) und treten daher vorwiegend in Backereien, Großkuchen und Heizungsraumen auf.

ArtGroßeFarbeLuftfeuchtigkeitTemperatur
Silberfischchen7-12 mmSilbrig glanzend75-90 %22-30°C
Papierfischchen11-15 mmBraunlich, matt50-80 %20-25°C
Ofenfischchen10-11 mmGelb-schwarzVariabel30-40°C

Entwicklung und Lebenszyklus des Silberfischchens

Entwicklungsstadien

Silberfischchen gehoren zu den ametabolen Insekten. Das bedeutet, dass sie keine vollstandige Metamorphose durchlaufen wie etwa Kafer oder Schmetterlinge. Die frisch geschlupften Jungtiere (Nymphen) ahneln bereits den erwachsenen Tieren, sind jedoch kleiner und zunachst weiß gefarbt. Erst nach mehreren Hautungen entwickeln sie die charakteristischen Schuppen und die silbrige Farbung.

Entwicklungsablauf:

  1. Ei: Eier werden einzeln oder in kleinen Gruppen von 1-3 Stuck abgelegt
  2. Nymphe: Jungtiere durchlaufen 6-7 Hautungen bis zur Geschlechtsreife
  3. Adultes Tier: Auch nach Erreichen der Geschlechtsreife hauten sich Silberfischchen weiter

Eine Besonderheit: Im Gegensatz zu den meisten Insekten hauten sich Silberfischchen ihr gesamtes Leben lang weiter. Im Laufe ihres Lebens können sie sich 20 bis 40 Mal hauten, manche Quellen berichten von bis zu 50-66 Hautungen.

Entwicklungsdauer

Die Entwicklungszeit ist stark temperaturabhangig:

ParameterDauerBedingungen
Eiablage bis Schlupf19-43 TageTemperaturabhangig
Ei-Inkubation (optimal)ca. 20 TageBei 32°C
Ei-Inkubation (kuhl)ca. 40 TageBei 22°C
NymphenentwicklungMehrere Monate bis 3 JahreJe nach Bedingungen
Gesamtentwicklung (optimal)3-4 MonateBei optimalen Bedingungen
Gesamtentwicklung (ungunstig)Bis zu 3 JahreBei suboptimalen Bedingungen

Die Lebensdauer adulter Silberfischchen betragt 2 bis 5 Jahre – eine bemerkenswert lange Lebensspanne fur ein so kleines Insekt.

Lebensweise und Verhalten von Silberfischchen

Aktivitatsmuster

Silberfischchen sind strikt nachtaktiv. Tagsuber verbergen sie sich in dunklen Verstecken wie Ritzen, Spalten, hinter Sockelleisten, unter Badewannen oder in Abflussrohren. Erst bei Dunkelheit werden sie aktiv und gehen auf Nahrungssuche.

Die Tiere sind äußerst schnell und wendig. Sie können sich auch seitwarts bewegen und sind in der Lage, verlorene Antennen oder Schwanzanhange innerhalb von 2-4 Wochen zu regenerieren.

Nahrung und Ernahrung

Silberfischchen ernahren sich vorwiegend von starke- und zuckerhaltigen Materialien. Daruber hinaus können sie auch Zellulose verdauen.

Nahrungsspektrum:

  • Starkehaltige Lebensmittel (Mehl, Griess, Haferflocken, Zucker)
  • Zellulosematerialien (Papier, Pappe, Tapeten, Bucheinbande)
  • Textilien (Baumwolle, Leinen, Seide)
  • Klebstoffe und Leim
  • Hautschuppen und Haare
  • Tote Insekten
  • Hausstaub

Eine bemerkenswerte Eigenschaft ist ihre extreme Hungertoleranz: Silberfischchen können bis zu 307 Tage ohne Nahrung uberleben, wenn Wasser zur Verfugung steht.

Vermehrung und Fortpflanzung

Fortpflanzungsverhalten

Das Paarungsverhalten der Silberfischchen ist indirekt. Das Männchen legt ein Spermapaket (Spermatophore) ab, das vom Weibchen aufgenommen wird. Die Eiablage erfolgt einzeln oder in kleinen Gruppen von 1-3 Eiern in Ritzen und Spalten.

Vermehrungsrate

ParameterWert
Eier pro Eiablage1-3 (max. 7-12 pro Gelege)
Eier pro Lebenszeit50-150 (Durchschnitt ca. 70-100)
Nachkommen pro WeibchenUber 50

Die Eier sind elliptisch geformt und etwa 1 mm lang. Frisch gelegte Eier sind weich und weiß, verffarben sich jedoch innerhalb weniger Stunden gelblich bis braunlich.

Vorkommen und Verbreitung

Naturliche Lebensraume

In freier Natur kommen Silberfischchen in Mitteleuropa selten vor. Sie sind weitgehend an das Leben in menschlichen Behausungen angepasst und benotigen das feucht-warme Klima, das beheizte Gebaude bieten. In Ausnahmefallen wurden sie jedoch auch im Freiland unter Rinde oder in Hohlraumen gefunden.

Verbreitung in Gebauden

Silberfischchen sind weltweit verbreitet und kommen uberall dort vor, wo geeignete klimatische Bedingungen herrschen.

Typische Fundorte in Gebauden:

  • Badezimmer und Nassbereiche
  • Kuchen (besonders unter Spulen)
  • Keller und Waschkuchen
  • Heizungsraume
  • Bibliotheken und Archive
  • Lebensmittelbetriebe
  • Gewachshauser

Optimale Umweltbedingungen:

ParameterOptimum
Temperatur25-30°C
Relative Luftfeuchtigkeit80-90 %
Toleranzbereich Temperatur22-32°C
Toleranzbereich Luftfeuchtigkeit70-97 %

Bedeutung des Schädlings Lepisma saccharina

Schadwirkung

Das Silberfischchen gilt primar als Lastling. Bei vereinzeltem Auftreten richtet es kaum nennenswerte Schaden an. Bei starkerer Population können jedoch Materialschaden entstehen:

Schabffraß: An dickeren Materialien wie Bucheinbanden verursachen Silberfischchen oberflachliche Schabschaden.

Lochfraß: Dunnere Materialien wie Tapeten, Papier oder Kartonagen können durchlochert werden.

Lebensmittelkontamination: In Vorratsraumen können Silberfischchen starkehaltige Lebensmittel befallen und durch Kot sowie Hautungsreste verunreinigen.

Befallene Materialien

  • Bucheinbande und Bucher
  • Tapeten und Wandverkleidungen
  • Dokumente und Papiere
  • Fotografien
  • Kartonagen und Verpackungen
  • Textilien (Baumwolle, Leinen)
  • Starkehaltige Lebensmittel

Wirtschaftliche Schaden

In Privatwohnungen sind die wirtschaftlichen Schaden meist gering. In Bibliotheken, Archiven und Museen kann ein starker Befall jedoch erhebliche Schaden an historischen Dokumenten und Buchern verursachen. Auch in der Lebensmittelindustrie können befallene Vorrate zu Verlusten fuhren.



Gesundheitliche Risiken bei einem Silberfischchen Befall

Direkte Gefahren

Silberfischchen stellen keine unmittelbare Gesundheitsgefahr fur den Menschen dar:

  • Sie beissen nicht
  • Sie stechen nicht
  • Sie sind nicht giftig
  • Sie ubertragen nach aktuellem Kenntnisstand keine Krankheiten

Indirekte Folgen

Allergische Reaktionen: Die abgestossenen Hautungsschuppen und Kotpartikel können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslosen. Die Schuppen vermischen sich mit dem Hausstaub und können eingeatmet werden. Mogliche Symptome umfassen Niesen, Husten oder Hautausschlage.

Kontamination: Bei der Nahrungssuche können Silberfischchen Lebensmittel mit Kot und Hautungsresten verunreinigen.

Hinweis: Einige Quellen weisen darauf hin, dass Silberfischchen sich von Hausstaubmilben ernahren und so moglicherweise zur Reduktion dieser Allergieausloser beitragen können.

Psychische Belastung

Ein starker Befall kann bei manchen Personen Ekelgefuhle und psychische Belastung verursachen, auch wenn keine tatsachliche Gesundheitsgefahr besteht.

Silberfischchen Befall erkennen

Befallsanzeichen

  • Sichtung lebender Tiere: Meist nachts im Badezimmer oder in der Kuche bei eingeschaltetem Licht
  • Tote Tiere: In Badewannen, Waschbecken oder auf glatten Fussbodenflachen
  • Kotspuren: Kleine, dunkle Punktchen in Versteckbereichen
  • Hautungsreste: Durchsichtige Hautchen in Ritzen und Spalten
Silberfischchen (Lepisma saccharina) in typischer Umgebung – Befall erkennen und bekämpfen
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Schadensspuren

  • Schabspuren an Bucheinbanden
  • Kleine Locher in Papier und Tapeten
  • Unregelmasige Fraßschaden an Textilien
  • Kontaminierte Lebensmittel mit dunklen Kotpunkten

Befallsstarke ermitteln

Zur Einschatzung der Befallsstarke können Klebefallen eingesetzt werden. Diese enthalten einen Lockstoff und bleiben uber mehrere Wochen aktiv. Die Anzahl gefangener Tiere gibt Aufschluss uber das Ausmass des Befalls.

Vorbeugende Maßnahmen

Die wichtigste Vorbeugung besteht in der Reduktion von Feuchtigkeit und dem Entzug von Nahrungsquellen:

Feuchtigkeitsreduktion:

  • Regelmasiges Luften, besonders in Bad und Kuche
  • Einsatz von Luftentfeuchtern bei dauerhaft hoher Feuchtigkeit
  • Reparatur von tropfenden Wasserhahnen und undichten Rohren
  • Vermeidung von Kondenswasserbildung
  • Wasche nicht in geschlossenen Raumen trocknen

Nahrungsentzug:

  • Lebensmittel in dicht schliessenden Behaltern aufbewahren
  • Regelmasiges Staubsaugen und Reinigen
  • Krumen und Nahrungsreste beseitigen
  • Altpapier nicht in feuchten Raumen lagern

Verstecke beseitigen:

  • Ritzen und Spalten mit Silikon oder Acryl abdichten
  • Sockelleisten abdichten
  • Regelmasiges Reinigen hinter Mobeln und Grosgeraten
WICHTIGER HINWEIS
Bei starkem oder wiederkehrendem Schädlingsbefall empfehlen wir dringend die Konsultation eines professionellen Schädlingsbekämpfers. Eigenstandige Bekämpfungsmaßnahmen können bei unsachgemasser Anwendung gesundheitliche Risiken bergen oder den Befall verschlimmern. Die Informationen in diesem Artikel dienen der Aufklarung und ersetzen keine professionelle Schädlingsbekämpfung.


Bekämpfung: Was hilft bei einem Silberfischchen Befall?

Professionelle Bekämpfung

Bei starkem oder wiederkehrendem Befall sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden. Dieser kann:

  • Die genaue Befallsstarke ermitteln
  • Verstecke und Befallsherde lokalisieren
  • Gezielte Bekämpfungsmaßnahmen durchfuhren
  • Langfristige Losungen zur Befallsvermeidung empfehlen

Professionelle Bekämpfer setzen verschiedene Methoden ein:

  • Kontaktinsektizide in Versteckbereichen
  • Koderprparate
  • Behandlung von Ritzen und Spalten
  • Kombination aus chemischen und physikalischen Maßnahmen

Eigenmaassnahmen

Klebefallen: Spezielle Silberfischchen-Fallen mit Lockstoff können zur Reduzierung der Population eingesetzt werden. Sie eignen sich auch zur Befallsuberwachung.

Kontaktinsektizide: Im Handel erhaltliche Praparate mit synthetischen Pyrethroiden (z.B. auf Basis von Permethrin) können in Versteckbereichen angewendet werden. Diese wirken ahnlich wie das naturliche Pyrethrum aus Chrysanthemen.

Kieselgur (Diatomeenerde): Dieses naturliche Mittel beschadigt den Wachsuberzug der Insekten und fuhrt zur Austrocknung. Es kann in Ritzen und Spalten eingebracht werden.

Hinweis: Die Zulassung von Biozidprodukten unterliegt der EU-Biozidverordnung und kann sich andern. Aktuelle Informationen finden Sie bei der BAuA.

Wichtig: Die Bekämpfung allein reicht nicht aus. Ohne Beseitigung der Ursachen (hohe Feuchtigkeit, Nahrungsquellen) wird der Befall wiederkehren.

Silberfischchen: Häufig gestellte Fragen

Sind Silberfischchen gefahrlich?

Silberfischchen sind fur Menschen nicht gefahrlich. Sie beissen und stechen nicht, sind nicht giftig und ubertragen nach aktuellem Wissensstand keine Krankheiten. Bei empfindlichen Personen können die Hautungsschuppen allerdings allergische Reaktionen auslosen.

Warum habe ich Silberfischchen in der Wohnung?

Silberfischchen benotigen hohe Luftfeuchtigkeit (75-90 %) und Warme (22-30°C). Sie treten daher bevorzugt in feuchten Raumen wie Badezimmern und Kuchen auf. Auch unzureichende Luftung, undichte Rohre oder feuchte Keller begunstigen einen Befall.

Deuten Silberfischchen auf mangelnde Hygiene hin?

Nicht unbedingt. Das Vorhandensein von Silberfischchen ist primar ein Indikator fur hohe Feuchtigkeit, nicht zwangslaufig fur mangelnde Hygiene. Allerdings begunstigen Nahrungsreste und Hausstaub die Vermehrung.

Wie werde ich Silberfischchen dauerhaft los?

Der wichtigste Schritt ist die Reduktion der Luftfeuchtigkeit durch regelmasiges Luften und gegebenenfalls den Einsatz eines Luftentfeuchters. Zusatzlich sollten Verstecke abgedichtet und Nahrungsquellen beseitigt werden. Klebefallen und Insektizide können die Bekämpfung unterstutzen.

Was ist der Unterschied zwischen Silberfischchen und Papierfischchen?

Papierfischchen sind großer (11-15 mm vs. 7-12 mm), matter und braunlicher gefarbt. Sie bevorzugen trockene Umgebungen, wahrend Silberfischchen hohe Feuchtigkeit benotigen. Papierfischchen gelten als echter Schadling mit hoherem Schadpotenzial an Papier und Buchern.

Können Silberfischchen fliegen oder springen?

Nein, Silberfischchen können weder fliegen noch springen. Sie besitzen keine Flugel. Allerdings sind sie sehr schnell und wendig und können sich auch seitwarts bewegen.

Wie lange leben Silberfischchen?

Silberfischchen haben eine ungewohnlich lange Lebensdauer fur Insekten: Sie können 2 bis 5 Jahre alt werden. Zudem sind sie sehr widerstandsfähig und können bis zu 300 Tage ohne Nahrung uberleben, wenn Wasser vorhanden ist.

Quellen und weiterfuhrende Informationen

Deutsche Fachquellen

Internationale wissenschaftliche Quellen


Über unsere*n Autor*in
Kirsten Weißbacher
Kirsten hat Germanistik in Hamburg studiert und im Anschluss ein Volontariat gemacht. Nach ihrem Start in der Unternehmenskommunikation eines lokalen Herstellers wechselte sie in die freiberufliche Tätigkeit. Seit Februar 2024 ist Kirsten bei Digitale Seiten und schreibt dort Ratgeber zu Handwerksthemen aller Art.