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	<title>Margarethe Lohneis</title>
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	<description>Hier auf Schaedlingsvernichtung.de finden Sie wichtige Informationen zum Thema Schädlingsbekämpfung für Kunden und Schädlingsbekämpfer!</description>
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		<link>https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/pelzmotte-erkennen-und-bekaempfen-2019681</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 15:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sieht fast genauso aus wie die Kleidermotte, macht sich aber auch über Nahrungsmittel her: Die Pelzmotte ist zwar eine seltene, aber eine sehr nervige Mottenart. Mehr als verständlich, dass niemand sie bei sich zu Hause haben möchte, bedeutet die Plage doch viel Arbeit mit Putzen und Ausräumen von Schränken. Um den Schädling zu bekämpfen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Sie sieht fast genauso aus wie die Kleidermotte, macht sich aber auch über Nahrungsmittel her: Die Pelzmotte ist zwar eine seltene, aber eine sehr nervige Mottenart. Mehr als verständlich, dass niemand sie bei sich zu Hause haben möchte, bedeutet die Plage doch viel Arbeit mit Putzen und Ausräumen von Schränken. Um den Schädling zu bekämpfen, eignen sich allerdings nicht nur chemische Mittel, sondern auch natürliche Maßnahmen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#aussehen">Aussehen</a></li>
<li><a href="#lebensraum">Lebensraum</a></li>
<li><a href="#bekaempfung">Bekämpfung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Die Pelzmotte (lat.: <em>Tinea pellionella</em>) ist mit der Kleidermotte eng verwandt und fühlt sich in Teppichen, Wolle und Lederwaren besonders wohl.</li>



<li>Charakteristisch für diese Motte im Vergleich zur Kleidermotte sind die drei dunklen Punkte auf ihrem gelblichen Flügel.</li>



<li>Neben den Fraßlöchern in der Kleidung und anderen Textilien kann dieser Schädling durch Verpackungen von Nahrungsmitteln schlüpfen. Kommen Menschen mit dieser Nahrung in Berührung, können allergische Reaktionen die Folge sein.</li>



<li>Um einen Befall zu verhindern, gilt es die Wohnung sauber zu halten. Haaransammlungen und offene Verpackungen von Nahrungsmittel sind zu vermeiden.</li>



<li>Der Gebrauch von Insektiziden ist erfolgsversprechend, aber gesundheitsgefährdend. Besser geeignet sind Lavendelsäckchen oder Schlupfwespen.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="aussehen">Aussehen</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Pelzmotte wird bis zu 6 Millimeter groß und hat gelbe Flügel mit einer Spannweite von maximal 17 Millimetern. Die Flügel haben bis zu drei dunkle Punkte, wodurch sich diese Art von der Kleidermotte unterscheidet. Die weiß-gelben Larven werden bis zu 10 Millimeter groß und haben einen braunen Kopf.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Pelzmotte?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Pelzmotte (lateinisch: <em>Tinea pellionella</em>) ist eine Mottenart, die sich gleichermaßen an Nahrungsmitteln und Textilien bedient. Sie kann daher sowohl zum <strong>Materialschädling</strong>, wie die Kleidermotte, als auch zum <strong>Vorratsschädling</strong>, wie die Lebensmittelmotte, gezählt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">In der Tierordnung ist sie der Familie <em>Tineidae</em> (dt.: Motten) zugeteilt, die wiederum der Familie der Schmetterlinge (lat.:<em>Lepidoptera</em>) untergliedert ist. Die <em>Tinea pellionella</em> ist eng mit der Kleidermotte verwandt, kommt in Deutschland aber seltener vor.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sieht die Pelzmotte aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Körper wird bis zu <strong>6 Millimeter groß</strong>. Die Vorderflügel sind mehrfarbig, <strong>sandfarben</strong> bis lehmgelb und weisen in der Regel bis zu drei dunkle Punkte auf. Die kleineren, hinteren Flügel hingegen sind <strong>hellgrau</strong> bis gelblich. Beide Flügelpaare weisen zudem Fransen am hinteren Rand auf. Die Punkte sind die besten Unterscheidungsmerkmale zur Kleidermotte, die ebenso gelb-silbrige Flügel besitzt.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Flügelspanne der Weibchen beträgt 11 bis 17 Millimeter, die der Männchen 9 bis 13 Millimeter. Trotz der kleineren Flügel sind die Männchen die besseren Flieger, die Weibchen hingegen gelten eher als träge und legen nur kurze Distanzen zurück.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Lebensdauer der weiblichen Tiere beträgt ungefähr 30 Tage. In dieser Zeit kann es bis zu 100 Eier ablegen, aus denen nach maximal zehn Tagen die Larven schlüpfen.</div>
<div></div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie sehen die Larven aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Larven sind<strong> weiß-gelb</strong> mit dunkelbraunem Kopf und bis zu <strong>10 Millimeter</strong> groß. Sie bilden mithilfe ihres Spinndrüsensekrets eine Schutzröhre, Gespinströhre genannt, in der sie sitzen. Der Kopf und die Beine schauen allerdings heraus, ähnlich einer Schildkröte mit ihrem Panzer. Im Gegensatz zur Kleidermotte fixiert diese Raupe die Röhre nicht am Nährsubstrat, sondern trägt sie mit sich herum.</p><p class="wp-block-paragraph">Für die Verpuppung verschließt die Larve mit dem Spinndüsensekret die beiden Enden der Röhre. Die <strong>Entwicklung</strong> einer Motte vom Ei bis zum ausgewachsenen Falter dauert meist<strong> 6 bis 8 Wochen</strong>. Bei ungünstigen Bedingungen, beispielsweise niedrigen Temperaturen oder nährstoffarmer Nahrung, kann sich der Zeitraum auf bis zu 18 Monate erstrecken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei der Schädlingsbekämpfung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="lebensraum">Lebensraum</h2><p class="wp-block-paragraph">Die <em>Tinea pellionella</em> ist weltweit anzutreffen und kann daher aus unterschiedlichen Lieferungen in den eigenen Haushalt gelangen. Ob Gewürze, Tabak, Wolle, Pelze oder andere Textilien: Überall richtet diese Mottenart Schaden an.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo leben Pelzmotten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Pelzmotte fühlt sich in gemäßigten und kühlen mediterranen Gebieten wohl. Daher ist die <em>Tinea pellionella</em> in <strong>Nordamerika, Australien</strong> und <strong>Europa</strong> anzutreffen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wohl fühlt sich diese Mottenart in <strong>Teppichen</strong>, Polstermöbeln sowie <strong>Wollresten</strong> und wird oftmals durch importierte Ware, beispielsweise Tierfelle, Lederwaren und andere Produkte tierischer Herkunft ins eigene Zuhause verschleppt. Besonders gerne nisten sich die Motten in feuchten Räumen ein. Dazu zählen nicht nur die Küche oder das Badezimmer, sondern auch Räume mit vielen Pflanzen oder gar Wasserspielen.</p><p class="wp-block-paragraph">Zu den meist befallenen Produkten der Larve zählen Wolle, Felle, Pelze, Säugetierpräparate, Fischmehl und Milchpulver. Aber auch Tabak, Hanf oder Gewürze locken die Larven an.</p><p class="wp-block-paragraph">Das erwachsene Tier hingegen ernährt sich von keratinhaltigen Materialien, das in Haaren, Federn, Fellen, Wolle und Leder vorkommt.</p><h3 class="wp-block-heading">Welchen Schaden richten Pelzmotten an?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Larven fressen Klamotten sowie tierische und pflanzliche Nahrungsprodukte. Sie fressen sich durch die befallenen Stoffe und hinterlassen dabei sogenannte <strong>Fraßlöcher</strong>. Die Kleidung ist dann nicht mehr zum Anziehen geeignet, die Polstermöbel mit unansehnlichen kleinen Löchern versehen.</p><p class="wp-block-paragraph">Erstreckt sich der Befall auf Nahrungsmittel wie Milchpulver, Gewürze und Tee, sind die <strong>Lebensmittel</strong> für den Verzehr <strong>unbrauchbar</strong>. Mitunter können nach der Nahrungsaufnahme allergische Reaktionen auftreten, die zu weiterführenden Einschränkungen des Wohlbefindens führen können.</p><h2 class="wp-block-heading" id="bekaempfung">Bekämpfung</h2><p class="wp-block-paragraph">Einen Mottenbefall können Sie auf verschiedene Arten bekämpfen. Neben den chemischen, gesundheitsschädigenden Insektiziden können Sie auch auf natürliche Mittel zurückgreifen. Ein Leinensack gefüllt mit Lavendelblüten, ätherische Öle oder Schlupfwespen bieten auch nachhaltigen Erfolg. Um die Plage nicht erst nach Hause einzuladen, sollten Sie offene Nahrungsmittel luftdicht verpacken, ungenutzte Kleidung in Plastiktüten stopfen und am Abend die Fenster nicht lange offen lassen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Pelzmotten bekämpfen?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Lavendelblüten</li>



<li>Rote Zedernholzringe</li>



<li>Granulat mit unterschiedlichen ätherischen Ölen</li>



<li>Kontaktinsektizid</li>



<li>Schlupfwespe</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Ein Dutstoffsäckchen bestehend aus <strong>Granulat</strong> und ätherischen Ölen lockt mit Pheromonen die männlichen Pelzmotten an. Solche Säckchen duften in der Regel bis zu drei Monate und sind für wenige Euros im Drogeriemarkt erhältlich. Eine andere duftende Alternative sind die roten <strong>Zedernholzringe</strong>. Diese setzen das enthaltene aromatisch-duftenden Zedernholzöl frei, was die Schädlinge vertreibt. Haben Sie eine Version mit Leimschicht, bleiben die Tiere darauf direkt kleben.</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kontaktinsektizide</strong> sind für größere Räume geeignet, enthalten allerdings auch Wirkstoffe wie Pyrethrum. Die aus Chrysanthemenblumen produzierte Substanz kann beim Menschen in höherer Dosis zu Kopfschmerzen und Unwohlsein führen. Achten Sie deshalb auf eine geringe Dosierung diese Insektizide. Auch Mottenkugeln – mit Benzol gefüllt – sind gesundheitsschädlich und sollten vermieden werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Besser sind die biologischen Mittel. Die <strong>Lavendelblüten</strong> bieten einen Schutz von bis zu drei Monaten und eignen sich ebenso für den Kleiderschrank wie rote Zedernholzringe.</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Lavendelsäckchen</strong> können Sie ebenfalls im Drogeriemarkt erwerben, oder ganz einfach selbst anfertigen. Dafür benötigen Sie lediglich eine Schere, ein Gummi- oder Stoffband, die getrockneten Lavendelblüten und ein Stück Baumwolle oder Leinen für das Säckchen. Alternativ tut es auch eine Stoffserviette. Die getrockneten Blüten, die Sie kaufen oder wahlweise im Sommer selbst pflücken und lagern können, legen Sie auf den ausgelegten Stoff. Anschließend ummanteln Sie die Blüten, indem Sie die Enden des Stoffs zusammenführen und mit dem Band verschnüren.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Vorteil des selbstgemachten Anti-Mottensäckchens: Sie können die getrockneten Lavendelblüten immer wieder selbst nachfüllen, je nach gewünschter Duftintensität.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Was noch hilft: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Zudem sollten Sie die<strong> kontaminierten Lebensmittel</strong> entfernen, um mögliche Brutstätten zu beseitigen. Verschließen Sie Ihren Müll und bringen Sie ihn direkt in die Mülltonne, damit sich die Larven nicht aus dem Mülleimer erneut im Haus verbreiten können.</p><p class="wp-block-paragraph">Sind Teppiche oder andere Textilien befallen, lohnt ein <strong>Waschgang</strong>. Denn Motten vertragen Temperaturen von über 60 Grad Celsius nicht. Können die Sachen nicht so heiß gewaschen werden, ist der Föhn ein zweckmäßiges Mittel. Im Winter ist das Aufhängen in der Kälte eine weitere Alternative. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind ebenfalls tödlich für Motten.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch sollten Sie das <strong>Mottennest</strong> finden und <strong>beseitigen</strong>, um den biologischen Kreislauf der Vermehrung zu unterbrechen. Denn hat sich die Pelzmotte erst einmal bei Ihnen eingenistet, findet Sie meist ausreichend Nahrung, um zu überleben.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine Art Geheimwaffe zur Bekämpfung eines Mottenbefalls sind <strong>Schlupfwespen</strong>. Sie sind nicht chemisch, einfach in der Anwendung, fressen die Larven und unterbrechen so den Lebenszyklus einer Motte bereits im Larvenstadium. Dafür arbeiten sie sich in schmale Zwischenräume und Ritzen der Schränke und Textilien vor. Zu beachten ist lediglich, dass ein Kärtchen mit Eiern der Schlupfwespen für drei Wochen ausreicht. Der Lebenszyklus der Pelzmotte beträgt hingegen mindestens sechs Wochen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Die Schlupfwespen sind ein gutes, nicht-chemisches Mittel, um Motten zu bekämpfen. Sie stechen nicht, sind kaum sichtbar, da nur wenige Millimeter groß und ernähren sich von Motteneiern, die oftmals für das bloße Auge unerkannt bleiben. So wird der biologische Kreislauf der Motten unterbrochen – der effektivste Weg, die Plage loszuwerden.“<br>
<em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
<div></div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Pelzmotten vermeiden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Prophylaktisch können Sie sich vor dem Befall schützen, indem Sie die Wohnung <strong>regelmäßig</strong> und <strong>gründlich putzen</strong> und sauber halten. Gerade Staub- und Haaransammlungen sind gern genommene Brutsubstrate der Pelzmottenlarven. Dazu helfen ätherische Öle in den Räumen, die Schädlinge sofort wieder zu vertreiben, bevor sie es sich gemütlich machen. In geringen Mengen sind diese Öle auch für den Menschen ungefährlich. Das Verpacken von Nahrungsmitteln in dicht <strong>verschließbare Boxen</strong> und von saisonal ungenutzten Klamotten und Teppichen in Plastiktüten hilft ebenso.</p><p class="wp-block-paragraph">Dennoch ist ein Mottenbefall nicht gleichbedeutend mit einer unhygienischen Wohnung. Denn auch ein geöffnetes Fenster in einer Sommernacht kann das Tier als Einladung verstehen. Motten mögen nämlich gerne das Licht. Ein kurzfristiges Lüften oder Ausschalten des Lichts währenddessen hilft. Wollen Sie die laue Sommerluft dennoch genießen, ist ein engmaschiges <strong>Fliegengitter</strong> vor dem Fenster vor Vorteil.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfragen kostenlos einstellen &amp; Experten finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Pelzmotte ist ein lästiger Schädling, der sowohl Kleidung als auch Nahrungsmittel befällt. Als Motte wird sie der Familie der Schmetterlinge (<em>Lepidoptera</em>) zugeordnet. Besonders wohl fühlt sich die eng mit der Kleidermotte verwandte Art in Teppichen, Pelzen, Wolle und Lederwaren. Im Aussehen unterscheidet sich die bis zu 6 Millimeter große <em>Tinea pellionella</em> lediglich durch die drei dunklen Punkte auf dem gelblichen Flügel.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Schaden durch sogenannte Fraßlöcher in der Kleidung und anderen Textilien ist ärgerlich. Bei Milchpulver, Tee oder Gewürzen kann die Nahrungsaufnahme sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Um die Motten und die Eier zu bekämpfen, wird oftmals der Gebrauch von Insektiziden empfohlen. Diese chemischen Mittel sind allerdings auch für Menschen gesundheitsgefährdend. Nicht-chemische Mittel wie Lavendelsäckchen oder Schlupfwespen eignen sich mehr und sind nicht weniger erfolgreich.</p><p class="wp-block-paragraph">Um einen Befall zu verhindern, sollten Sie Ihre Wohnung stets sauber und frei von Haaransammlungen halten. Offene Verpackungen von Nahrungsmitteln sollten Sie luftdicht in Boxen verschließen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Über unseren Experten Julian Vasel</h2><div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-300x300.jpg" alt="Profilbild von Julian Vasel, Experte für Metallbau und Schädlingsbekämpfung" class="wp-image-664" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-768x768.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-200x200.jpg 200w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Profilbild von Julian Vasel, Experte für Metallbau und Schädlingsbekämpfung</figcaption></figure>
</div><p class="wp-block-paragraph">Julian Vasel ist seit 2012 von der Handelskammer Mittelfranken geprüfter Metallbaumeister und war danach einige Jahre in der Schädlingsbekämpfung und Schädlingsprävention als von der Industrie und Handwerkskammer geprüfter Schädlingsbekämpfer tätig.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach einem darauffolgenden Studium begann er als Produktmanager bei DS Digitale Seiten. Als Experte steht er uns für Fragen rund um Schädlingsbekämpfung und Metallbau zur Verfügung.</p>The post <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/pelzmotte-erkennen-und-bekaempfen-2019681">Pelzmotte (Tinea Pellionella): Schädling erkennen und bekämpfen</a> first appeared on <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin">Schädlingsvernichtung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/mehlmotten-bekaempfen-2019672</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2019 06:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor: Sie machen Ihre Müsli-Packung auf und Ihnen flattert ein kleines Tierchen entgegen. Dann haben Sie vermutlich Mehlmotten in Ihrer Nahrung. Die Mottenfalter selbst sind zwar nicht schädlich, ihre Larven dagegen schon. Sie verunreinigen Ihre Lebensmittel so stark, dass sie zum Gesundheitsrisiko werden können. Was eine Mehlmotte überhaupt ist, wie sie einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor: Sie machen Ihre Müsli-Packung auf und Ihnen flattert ein kleines Tierchen entgegen. Dann haben Sie vermutlich Mehlmotten in Ihrer Nahrung. Die Mottenfalter selbst sind zwar nicht schädlich, ihre Larven dagegen schon. Sie verunreinigen Ihre Lebensmittel so stark, dass sie zum Gesundheitsrisiko werden können. Was eine Mehlmotte überhaupt ist, wie sie einen Mottenbefall bekämpfen und welche vorbeugenden Maßnahmen Sie treffen können, erfahren Sie bei uns.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#definition">Definition</a></li>
<li><a href="#befall">Befall</a></li>
<li><a href="#schaeden">Schäden</a></li>
<li><a href="#bekaempfung">Bekämpfung</a></li>
<li><a href="#vorbeugung">Vorbeugung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Mehlmotten sind weit verbreitete Vorratsschädlinge, die trockene Lebensmittel wie Mehl, Reis, Nudeln oder Hülsenfrüchte befallen.</li>



<li>Die Schäden an den Lebensmittel richten nicht die Mottenfalter an, sondern die Larven. Sie verunreinigen Ihre Nahrungsmitteln durch kleine Spinnfäden, abgestriffene Häute und Ausscheidungen.</li>



<li>Einen Befall bekämpfen Sie am wirksamsten, indem Sie befallene Lebensmittel großzügig entfernen und Ihren Vorratsschrank mit Essigwasser reinigen.</li>



<li>Klebefallen, Mottenpapier, Insektizide und Schlupfwespen unterstützen Sie bei der Beseitigung des Mehlmottenbefalls. Hausmittel sind im akuten Fall nicht mehr wirksam.</li>



<li>Verpacken Sie Ihre Vorräte in luftdichten Behältern und beugen Sie so einem Schädlingsbefall vor.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="definition">Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Mehlmotte (Ephestia kuehniella) zählt zusammen mit der Kornmotte und der Dörrobstmotte zu den Lebensmittelmotten. Sie ist ein weit verbreiteter Vorratsschädling, der besonders Kornmehle bevorzugt. Diese Mottenart befällt allerdings auch andere Lebensmittel wie Nudeln, Haferflocken oder Reis. Wollen Sie einen Mehlmottenbefall dauerhaft loswerden, sollten Sie sicher sein, dass es sich tatsächlich um diese Lebensmittelmotte handelt. Dazu ist wichtig zu wissen, wie der Schädling aussieht.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sehen Mehlmotten aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für eine eindeutige Bestimmung sollten Sie neben dem Mehlmottenfalter auch dessen Larven und Eier betrachten.</p><p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Mehlmottenfalter</strong> hat eine Körperlänge von 10 bis 14 Millimetern und eine Flügelspannweite von 20 bis 25 Millimetern. Er hat Vorder- und Hinterflügel. Im Ruhezustand legt der Falter die vorderen Flügel wie ein Dach über die hinteren. Die Vorderflügel sind silbrig-grau mit bläulichen oder rötlichen Verfärbungen und weisen dunkle, gezackte Querlinien auf. Am Flügelsaum befinden sich dunkle Punkte. Die Hinterflügel sind einheitlich grau mit einem silbrigen Fransensaum. Die Fühler der Motte zeigen meist nach hinten und sind halb so lang wie der Körper.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/mehlmotte_wehfnj.jpg" alt="Mehlmotte (Pyralis Farinalis)" class="wp-image-674" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/mehlmotte_wehfnj.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/mehlmotte_wehfnj-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/mehlmotte_wehfnj-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/mehlmotte_wehfnj-768x768.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/mehlmotte_wehfnj-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© Ian_Redding / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Mehlmottenlarven</strong> sind 9 bis 13 Millimeter lange Raupen, die sich verpuppen und schließlich zu Faltern entwickeln. Sie sind weiß mit rötlichen oder grünlichen Einfärbungen und haben einen braunen Kopf. Die kleinen Kriechtiere sind nicht zu verwechseln mit Mehlwürmern, den Larven des Mehlkäfers. Mehlwürmer sind einheitlich gelb-braun.</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Mehlmotteneier</strong> sind weiß und haben eine länglich-ovale Form. Mit dem bloßen Auge sind sie fast nicht zu erkennen, da sie nicht einmal 1 Millimeter groß sind.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Mehlmotte und die Kleidermotte lassen sich optisch gut voneinander unterscheiden. Die Kleidermotte glänzt silbrig und ist einfarbig strohgelb ohne dunkle Zacken auf den Flügeln.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei der Schädlingsbekämpfung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="befall">Befall</h2><p class="wp-block-paragraph">Um einen Mehlmottenbefall loszuwerden oder sich davor zu schützen, sollten Sie dessen Ursachen kennen. Wichtig ist, dass Sie erste Anzeichen schnell bemerken.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Lebensmittel befallen Mehlmotten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Mehlmotten bevorzugen trockene Lebensmittel, die Sie häufig in der Küche aufbewahren. Auf ihrem Speiseplan stehen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>unverarbeitete Mehl- und Getreidesorten</li>



<li>sämtliche Produkte aus Mehl und Getreide, zum Beispiel Nudeln oder Müsli</li>



<li>Samen und Kräuter</li>



<li>Trockenobst</li>



<li>Hülsenfrüchte</li>



<li>Reis</li>



<li>Tee und Kakao</li>



<li>Nüsse und Kerne</li>



<li>Trockenfutter für Tiere</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Besonders Nahrungsmittel, die Sie offen aufbewahren oder die nicht ausreichend verpackt sind, ziehen die Vorratsschädlinge an. Dünne Verpackungen aus Folie oder Papier können sie sogar durchbeißen. Für Vorräte im Kühlschrank besteht keine Gefahr.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo verstecken sich Mehlmotten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die kleinen Schädlinge brauchen dunkle Ecken und warme Temperaturen, um Ihre Eier zu legen. Außerdem muss ausreichend trockene Nahrung für die Raupen vorhanden sein. Vorratsschränke in der Küche bieten geeignete Verstecke. Besonders gerne legen die Falter ihre Eier in kleinen Nischen und Löchern ab, zum Beispiel in Bohrungen für Regalbretter. Kontrollieren Sie Ihre Schränke in der Küche und die Lagerplätze Ihrer Lebensmittel deshalb regelmäßig.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie kommt es zum Befall?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Mehlmottenbefall ist nicht das Resultat von mangelnder Hygiene. Es gibt zwei Wege, wie die Vorratsschädlinge an Ihre Vorräte gelangen können.</p><p class="wp-block-paragraph">Es ist möglich, dass die Falter durch <strong>geöffnete Fenster oder Türen</strong> <strong>von außen</strong> in das Haus hinein fliegen. Damit diese überhaupt in die Nähe Ihrer Vorräte kommen, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Es muss Dämmerung herrschen und mindestens 25 Grad Celsius haben.</p><p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlicher ist, dass Sie die kleinen Tierchen versehentlich eingekauft haben und sich Eier oder Larven <strong>bereits in der Verpackung</strong> befanden. Davon ist besonders trockenes Tierfutter betroffen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie einen Befall erkennen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn die Falter Ihnen bereits aus der Packung entgegen fliegen, ist ein Mehlmottenbefall offensichtlich. Sie können diesen allerdings schon früher erkennen, wenn Sie auf folgende Anzeichen achten:</p><ul class="wp-block-list">
<li>kleine Löcher in der Verpackung</li>



<li>ein feines Gespinst an den Lebensmitteln in der Verpackung</li>



<li>stark verklebte Nahrungsmittel oder Klumpen im Mehl</li>



<li>im fortgeschrittenem Stadium: kleine Raupen</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Wie vermehren sich Mehlmotten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>einziges Weibchen</strong> kann <strong>mehrere hundert Eier</strong> ablegen, durchschnittlich 200 Stück. Die Falter legen die Eier direkt in Ihren Lebensmitteln ab. Es dauert nur vier bis fünf Tage, bis dort die kleinen Raupen schlüpfen. Diese fressen sich dann etwa vierzig Tage quer durch die Nahrungsquelle und entwickeln sich darin bis zu ihrer Endgröße. Dann setzt die Verpuppung ein. Nach weiteren neun Tagen schlüpft der Falter aus der Puppe. Die jungen Falter sind bereits nach kurzer Zeit paarungsbereit und der Zyklus beginnt von neuem. Unter mitteleuropäischen Klimabedingungen und bei ausreichend vorhandener Nahrung können sich pro Jahr drei bis vier Generationen entwickeln.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Mehlmottenbefall kann also schnell zur handfesten Plage werden, wenn Sie diesen nicht sofort bekämpfen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="schaeden">Schäden</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Mottenbefall kann große Schäden an Lebensmittelvorräten anrichten. Vor allem die Schäden, die nicht direkt sichtbar sind, machen Lebensmittelmotten so gefährlich.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Schäden entstehen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht der Mehlmottenfalter, der den Schaden anrichtet, sondern seine Larven. Im Larvenstadium können sie während ihrer Fresswanderung insgesamt eine Strecke von 400 Metern quer durch Ihre Lebensmittel zurücklegen.</p><p class="wp-block-paragraph">Dabei verlieren sie Ausscheidungen und Streifen alte Häute ab, wodurch sie das jeweilige Lebensmittel stark verunreinigen.</p><p class="wp-block-paragraph">Bis sich die Mehlmottenlarven verpuppen, produzieren sie bei jeder Bewegung einen dünnen Spinnfaden, der das befallene Nahrungsmittel verklebt. Dadurch entstehen ganze Gespinste, die Feuchtigkeit verursachen und damit <strong>Schimmelbildung</strong> begünstigen. Die <strong>Feuchtigkeit</strong> ist für die Bildung von Klumpen in befallenem Mehl verantwortlich. Für Getreidelager und Mehlproduzenten geht von Lebensmittelmotten eine große Gefahr aus. Sie können ganze Bestände vernichten, zum Beispiel Hafer, Weizen, Roggen, Mais oder Gerste.</p><p class="wp-block-paragraph">Doch das ist nicht alles: Zerfressene Siebe und vom Gespinst verstopfte Leitungen zählen ebenfalls zur Schadensbilanz.</p><p class="wp-block-paragraph">Für Betriebe, die Getreide in größeren Mengen verarbeiten, kann ein Mottenbefall schnell zu einer ernsthaften Bedrohung werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Sind Mehlmotten schädlich für die Gesundheit?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie versehentlich Mehlmottenfalter oder ihre Raupen verzehren, ist dies an sich nicht gesundheitsschädlich. Die Gesundheitsgefahr für den Menschen geht von der Verunreinigung der Lebensmittel aus. Denn die kleinen Insekten sind häufig von Milben befallen. Auch wenn Sie die Mottenfalter und -raupen aus Ihren Vorräten entfernen können, bleiben die Ausscheidungen und die winzigen Milben zurück. Verzehren Sie die dadurch verunreinigten Nahrungsmittel, kann dies <strong>Allergien und Magen-Darm-Erkrankungen</strong> hervorrufen.</p><p class="wp-block-paragraph">Befallene Lebensmittel sollten Sie also in keinem Fall verzehren, auch wenn Sie die Schädlinge und Ihre Hinterlassenschaften entsorgt haben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage kostenlos einstellen &amp; Schädlingsbekämpfer finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="bekaempfung">Bekämpfung</h2><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie einen Mehlmottenbefall erkannt, müssen Sie schnell handeln und den Schädling gezielt loswerden. Es muss nicht immer das chemische Insektizid sein. Auch biologische Maßnahmen können bei der Bekämpfung helfen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie werden Sie Mehlmotten los?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeit, die Ihnen vielleicht als erstes in den Sinn gekommen ist, um Lebensmittel- oder Kleidermotten loszuwerden, sind die viel verwendeten <strong>Klebefallen</strong>. Leider eignen sich sogenannte Pheromon-Fallen nicht dafür, einen Mehlmottenbefall restlos zu beseitigen. Sie können mit den Fallen lediglich feststellen, ob Sie den Vorratsschädling in Ihrem Zuhause haben. Denn die herkömmlichen Fallen weisen einen entscheidenden Nachteil auf: Die Pheromone locken ausschließlich Mehlmottenfalter an. Das bedeutet, dass die Raupen weiterhin Schaden anrichten können.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Pheromon-Fallen sind dann empfehlenswert, wenn Sie schnelle Gewissheit wollen, ob Sie einen Mehlmottenbefall haben. Sie ersparen sich dadurch das Durchsuchen der Lebensmittel.</div>
<div></div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Schritt für Schritt gegen den Mehlmottenbefall</h3><p class="wp-block-paragraph">Sobald Sie den Mottenbefall identifiziert haben, geht es an dessen effektive Bekämpfung. Als erste Maßnahme müssen Sie <strong>befallene Lebensmittel entsorgen</strong> und <strong>alles gründlich reinigen</strong>. Gehen Sie dabei Schritt für Schritt vor:</p><ol class="wp-block-list">
<li>Räumen Sie den gesamten Vorratsschrank aus. Am besten bringen Sie den Inhalt in verschlossenen Säcken nach draußen ins Freie, um zu verhindern, dass sich die Schädlinge im Haus ausbreiten.</li>



<li>Kontrollieren Sie jedes einzelne Lebensmittel. Entsorgen Sie befallene Vorräte großzügig und restlos.</li>



<li>Erhitzen Sie Nahrungsmittel ohne offensichtlichen Schaden vorsorglich auf 60 bis 80 Grad Celsius im Ofen oder frieren Sie diese für mindestens eine Woche ein. Dadurch sterben Keime und Larven ab. Füllen Sie die Lebensmittel danach in luftdichte Behälter um.</li>



<li>Reinigen Sie den Vorratsschrank gründlich mit Essigwasser. Vergessen Sie dabei nicht kleine Ritzen, Zwischenräume und Ecken. An diesen Stellen fühlen sich Mehlmottenlarven besonders wohl.</li>



<li>Erhitzen Sie schwer zugängliche Stellen zusätzlich mit einem Föhn. Hier müssen Sie allerdings ausreichend Hitze direkt auf die betroffenen Stellen ausüben.</li>
</ol><p class="wp-block-paragraph">Es kann sein, dass einzelne Tiere übrig bleiben und erst nach der Säuberungsmaßnahme schlüpfen. Entdecken Sie nach dem Reinigen immer noch herumschwirrende Mottenfalter, wiederholen Sie diesen Prozess so lange, bis die Schädlinge restlos beseitigt sind. Sie können zur Kontrolle Pheromon-Fallen verwenden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Mittel unterstützen die Bekämpfung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Dauert Ihnen dieser Vorgang zu lange oder ist der Mehlmottenbefall so groß, dass Sie ihn auch mit wiederholter Reinigung nicht mehr loswerden, haben Sie mehrere Möglichkeiten.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mottenpapier</strong><br>
Mottenpapier tötet sowohl Lebensmittelmotten als auch ihre Larven. Über einen längeren Zeitraum gibt dieses Papier einen Wirkstoff ab, der für Motten giftig und für Menschen ungefährlich ist. Platzieren Sie das Mottenpapier direkt in dem betroffenen Schrank, damit eine ausreichend hohe Konzentration des Giftstoffes auf die Schädlinge wirkt.</li>



<li><strong>Insektizide</strong><br>
Es gibt spezielle Insektensprays, die Sie auf befallene Stellen sprühen können. Das darin enthaltene Insektizid sorgt dafür, dass die Raupen sich nicht weiterentwickeln und herumschwirrende Mottenfalter sterben. Diese Sprays verbreiten sich über die Luft. Das ist jedoch nicht immer ungefährlich für Sie. Im schlimmsten Fall bewirkt ein solches Spray Atemnot, allergische Reaktionen auf der Haut oder Kopfschmerzen. Chemische Mittel sollten Sie also erst dann verwenden, wenn sämtliche alternative Methoden fehlgeschlagen sind. Insektizide finden ihre Anwendung eher im Bereich von Großbetrieben. Hier ist dies oft die einzige Möglichkeit, den Lebensmittelbestand zu schützen.</li>



<li><strong> Schlupfwespen</strong><br>
Schlupfwespen sind die biologische Alternative zu Insektiziden. Sie sind die natürlichen Feinde von Lebensmittelmotten. Diese Wespenart legt ihre eigenen Eier auf die Mehlmotteneier. Die Larven der Schlupfwespe ernähren sich dann von den Motteneiern. Sie erhalten Schlupfwespeneier auf Kärtchen, die Sie in Ihrem Schrank aufhängen können. Dem Schädlingsproblem sagen Sie damit von Grund auf den Kampf an. Schlupfwespen sind für Sie völlig ungefährlich. Sie stechen nicht, fliegen nicht, interessieren sich nicht für menschliche Nahrung und haben nur eine Lebenserwartung von wenigen Tagen.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung dieser drei Mittel unterstützt zwar das Mottensterben. Die Entsorgung der befallenen Lebensmittel und die Reinigung der Vorratsschränke oder -regale ist dennoch unerlässlich.</p><h3 class="wp-block-heading">Achtung vor diesen Hausmitteln</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich im Internet über Hausmittel gegen Mehlmotten informieren, finden Sie einige Tipps, wie Sie die Schädlinge bekämpfen können. Eine vollständige Bekämpfung erreichen Sie mit diesen Hausmitteln aber sehr wahrscheinlich nicht. Hausmittel eignen sich eher als unterstützende oder vorsorgliche Maßnahme. Sollten Sie mithilfe von Natron, Kieselgur oder Geruchsstoffen eine vollständige Beseitigung erreichen, handelt es sich dabei um einen Zufallstreffer.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mottenfalle aus Natron</strong><br>
Bei dieser Methode mischen Sie Natron und Mehl in einem Verhältnis von 4:1. Dieses Gemisch stellen Sie dann neben Ihre Vorräte. Legen die Mottenfalter Ihre Eier darin ab, sterben die Larven, wenn sie das Natron mitfressen. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Lebensmittelmotten ihre Eier ausschließlich in dem Mehl-Natron-Gemisch ablegen. Da Sie dies nicht steuern können, ist die Methode nicht zielführend bei der Bekämpfung eines bereits bestehenden Mottenbefalls.</li>



<li><strong>Kieselgur</strong><br>
Kieselgur ist ein feines Pulver aus abgestorbenen Kieselalgen, das die Insektenlarven rasch austrocknet. Wenn Sie Kieselgur einsetzen, ergibt sich dieselbe Problematik wie bei der Mottenfalle aus Natron. Sollten die Mehlmottenlarven mit der Kieselgur in Kontakt kommen, sterben sie. Dass alle Tierchen darin verenden, ist jedoch nicht realistisch.</li>



<li><strong>Geruchsstoffe</strong><br>
Es gibt bestimmte Gerüche, die Mehlmotten nicht mögen. Das können Sie sich zunutze machen. Sie kennen das Prinzip vielleicht von Duftsäckchen gegen Kleidermotten. Der Geruch von Nelken, Lavendel oder Lorbeer beispielsweise wirkt abstoßend auf die Lebensmittelmotten. Der Einsatz von Geruchsstoffen ist ausschließlich eine präventive Methode. Sind die Tierchen bereits vorhanden, erreichen Sie bestenfalls, dass sie auf angrenzende Vorräte ausweichen. Bereits vorhandene Eier verbleiben in befallenen Lebensmitteln. Um den Schädling loszuwerden, ist dieses Mittel also völlig untauglich.</li>
</ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Bei einem akuten Befall ist der Einsatz von Hausmitteln in der Regel nicht zielführend. Die sicherste Methode, den Mottenbefall zu bekämpfen, ist die großflächige Entsorgung betroffener Lebensmittel und die sorgfältige Reinigung von Vorratsschränken mit Essigwasser.“<br>
<em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage kostenlos einstellen &amp; Schädlingsbekämpfer finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="vorbeugung">Vorbeugung</h2><p class="wp-block-paragraph">Um einen erneuten Befall zu vermeiden, gibt es einige Maßnahmen. Auch wenn Sie noch keinen Befall hatten, können Sie diesem vorbeugen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie einem Befall vorbeugen?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Starten Sie bereits beim Einkauf. Achten Sie bei durchsichtigen Verpackungen auf mögliche Gespinste.</li>



<li>Füllen Sie trockene Lebensmittel, die Mehlmottenlarven als Nahrung dienen können, sofort nach dem Einkauf in luftdichte Gefäße um. Aber Achtung: Ein Drehverschluss ist kein Hindernis für die kleinen Kriechtiere.</li>



<li>Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Vorratsschränke und halten Sie diese sauber. Bereits kleine Krümel können Vorratsschädlinge anziehen.</li>



<li>Fliegengitter vor dem Fenster halten Mehlmottenfalter und andere Insekten ab. Besonders ratsam ist dies für die Küche.</li>



<li>Legen Sie sich nur so viele Vorräte an, wie Sie mittelfristig benötigen. Je länger die Lebensmittel an einer Stelle liegen, umso höher ist die Gefahr, dass sich die Lebensmittelmotten ungehindert ausbreiten können.</li>



<li>Stellen Sie regelmäßig Klebefallen in Ihrer Küche und den Vorratsräumen auf. Sobald sich auch nur eine Motte darauf befindet, sollten Sie sofort reagieren und Maßnahmen zur Bekämpfung einleiten.</li>



<li>Ätherische Öle aus Nelken, Pfefferminz, Eukalyptus, Lavendel, Orangen oder Anis sowie Teebaumöl wirken abschreckend auf Mehlmottenfalter.</li>
</ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Setzen Sie auf Prävention und verpacken Sie alle trockenen Lebensmittel in luftdichten Behältern aus Plastik, Metall oder Glas, damit Sie den Mehlmottenlarven keine Nahrungs- und Entwicklungsgrundlage bieten.“<br>
<em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
<div></div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Mehlmotten sind Vorratsschädlinge, die sich vor allem über Getreideprodukte hermachen. Es sind nicht die Mottenfalter, die den Schaden an den Nahrungsmitteln anrichten, sondern deren Larven. Um sich zu entwickeln, fressen sie sich quer durch sämtliche Vorräte. Durch Ausscheidungen und kleine Spinnfäden verunreinigen sie Nahrungsmittel. Sie müssen einen Lebensmittelmottenbefall umgehend bekämpfen, sobald Sie ihn erkennen. Auf Hausmittel sollten Sie sich dabei nicht verlassen. Das effektivste Mittel ist die umfangreiche Entsorgung befallener Lebensmittel und die gründliche Reinigung Ihrer Vorratsräumlichkeiten. Durch eine regelmäßige Kontrolle und die Verpackung von Lebensmittelvorräten in luftdichten Behältern schützen Sie sich vor dem Vorratsschädling.</p><h2 class="wp-block-heading">Über unseren Experten Julian Vasel</h2><figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-300x300.jpg" alt="Profilbild von Julian Vasel, Experte für Metallbau und Schädlingsbekämpfung" class="wp-image-664" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-768x768.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-200x200.jpg 200w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"><figcaption class="wp-element-caption">Profilbild von Julian Vasel, Experte für Metallbau und Schädlingsbekämpfung</figcaption></figure><p class="wp-block-paragraph">Julian Vasel ist seit 2012 von der Handelskammer Mittelfranken geprüfter Metallbaumeister und war danach einige Jahre in der Schädlingsbekämpfung und Schädlingsprävention als von der Industrie und Handwerkskammer geprüfter Schädlingsbekämpfer tätig.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach einem darauffolgenden Studium begann er als Produktmanager bei DS Digitale Seiten. Als Experte steht er uns für Fragen rund um Schädlingsbekämpfung und Metallbau zur Verfügung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/mehlmotten-bekaempfen-2019672">Mehlmotten: Befall, Bekämpfung und Vorbeugung</a> first appeared on <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin">Schädlingsvernichtung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/kleidermotten-erkennen-2018497</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 09:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/schaedlingsvernichtung/?p=497</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie holen Ihren frisch gewaschenen Lieblingspulli aus dem Schrank, aber dieser hat auf einmal kleine Löcher? Dann haben Sie vermutlich Motten in Ihrem Kleiderschrank. Es sind jedoch nicht die golden schimmernden Falter, die Ihre Textilien durch hässliche Fraßlöcher zerstören, sondern deren gefräßige Larven. Hier erfahren Sie, wie die kleinen Schädlinge aussehen, wie Sie einen Befall [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Sie holen Ihren frisch gewaschenen Lieblingspulli aus dem Schrank, aber dieser hat auf einmal kleine Löcher? Dann haben Sie vermutlich Motten in Ihrem Kleiderschrank. Es sind jedoch nicht die golden schimmernden Falter, die Ihre Textilien durch hässliche Fraßlöcher zerstören, sondern deren gefräßige Larven. Hier erfahren Sie, wie die kleinen Schädlinge aussehen, wie Sie einen Befall erkennen, ihn bekämpfen und ihm vorbeugen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#aussehen">Aussehen</a></li>
<li><a href="#befall">Befall</a></li>
<li><a href="#bekaempfung">Bekämpfung</a></li>
<li><a href="#vorbeugung">Vorbeugung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Kleidermotten sind Materialschädlinge, die sich über Ihre Textilien hermachen. Besonders beliebt sind Pelz, Leder, Fell, Federn, Seide, Daunen oder Wolle.</li>



<li>Sie sind zu erkennen an Ihrer glänzenden goldgelben Färbung. Die Flügel sind einfarbig und haben keinerlei Musterungen, anders als zum Beispiel die Pelz- oder die Mehlmotte.</li>



<li>Die Weibchen legen ihre Eier direkt auf das Gewebe, von dem sich später die Larven ernähren. Diese fressen sich durch die Textilfasern und können erhebliche Schäden anrichten.</li>



<li>Wenn Sie einen Befall entdeckt haben, sollten Sie ihn schnellstmöglich bekämpfen. Dazu sollten Sie die Stauräume mit Essigwasser reinigen und die befallenen Textilien mithilfe von Hitze oder Kälte von den Motten befreien.</li>



<li>Ein effektives, biologisches Mittel der Bekämpfung bieten Schlupfwespen. Sie sind der natürliche Feind der Kleidermotte.</li>



<li>Als vorbeugende Maßnahme gegen Mottenbefall können Sie natürliche Duftmittel wie Lavendel einsetzen.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="aussehen">Aussehen</h2><p class="wp-block-paragraph">Um Kleidermotten eindeutig identifizieren zu können, sollten Sie sowohl die Falter als auch die Larven genauer betrachten. Auch ein Abgleich mit anderen Mottenarten, zum Beispiel mit der Mehlmotte, ist eine sinnvolle Idee.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sehen Kleidermotten aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Kleidermotte (Tineola bisselliella) ist ein Schmetterling aus der Familie der <strong>Nachtfalter</strong>. Sie ist etwa 5 bis 9 Millimeter groß. Ihr Körper und ihre Vorderflügel <strong>glänzen strohgelb</strong>, manchmal auch etwas rötlich. Die Hinterflügel sind graugelb bis dunkelbraun. Die Flügelspannweite beträgt etwa 12 bis 16 Millimeter. Jedoch sind diese Insekten nicht die elegantesten Flieger, sie bewegen sich eher taumelnd-flatternd fort.</p><p class="wp-block-paragraph">Generell weisen ihre Flügel <strong>keinerlei Musterungen</strong> auf. Deshalb können Sie die ausgewachsenen Kleidermotten auch gut von anderen Mottenarten unterscheiden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheidet sich die Kleidermotte von der Pelzmotte?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Pelzmotte hat auf den ersten Blick eine ähnliche Färbung wie die Kleidermotte. Sie ist sandfarbig bis lehmgelb. Allerdings ist sie mit maximal 6 Millimetern durchschnittlich etwas kleiner. Das beste Unterscheidungsmerkmal sind die <strong>Punkte auf den Flügeln</strong>. Pelzmotten haben dort zwei bis drei dunkle Punkte. Hinsichtlich ihrer Nahrungsquelle unterscheiden sich die beiden Mottenarten nicht zwingend. Denn Pelzmotten befallen gleichermaßen Textilgewebe und Lebensmittel.</p><figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1567165413/Tinea_pellionella_vkboqc.jpg"><img decoding="async" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_468,w_640/v1567165413/Tinea_pellionella_vkboqc.jpg" alt="Pelzmotte mit Puppenhaut (oben) und erwachsene Motte (unten) " class="wp-image-688"></a><figcaption class="wp-element-caption">Pelzmotte mit Puppenhaut (oben) und erwachsene Motte (unten) ©entomart</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheidet sich die Kleidermotte von der Mehlmotte?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Mehlmotte dagegen ist ein Vorratsschädling, der zwar Ihren Lebensmitteln, aber nicht Ihren Klamotten gefährlich werden kann. In der Regel ist die Mehlmotte mit 10 bis 14 Millimetern Körperlänge und 20 bis 25 Millimeter Flügelspannweite größer als deren Kleider vernichtende Verwandtschaft. Am besten unterscheiden Sie die Kleidermotte von der Mehlmotte anhand der Flügel. Die Vorderflügel sind silbrig-grau mit bläulichen und rötlichen Verfärbungen und haben <strong>dunkle, gezackte Querlinien</strong> und <strong>Pünktchen</strong>.</p><figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1559546975/mehlmotte_wehfnj.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_640,w_640/v1559546975/mehlmotte_wehfnj.jpg" alt="Mehlmotte (Pyralis Farinalis)" class="wp-image-674"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mehlmotte (Pyralis Farinalis)© Ian_Redding / istockphoto.com</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading">Wie sehen die Larven von Kleidermotten aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Jedoch sind es nicht die Falter, die den tatsächlichen Fraßschaden anrichten, sondern die Larven, die auch Raupen genannt werden. Ein Weibchen legt bis zu 250 Eier direkt auf die zukünftige Nahrung der Larven ab, also auf Ihre Textilien. Ein zentrales Nest haben die Insekten nicht. Die Eier sind weiß und etwa 0,5 Millimeter klein. Schlüpfen die Raupen, fressen sich diese direkt durch Ihre Kleidung oder Teppiche. Sie sind etwa 7 bis 9 Millimeter groß, weiß bis <strong>weißlich-gelb</strong> und haben einen <strong>dunkelgelben Kopf</strong> mit einem dunkelbraunen bis schwarzen Hinterrand. Im Larvenstadium unterscheiden sich die unterschiedlichen Mottenarten nur minimal. Die einzige Unterscheidung ist die Nahrungsquelle.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei der Schädlingsbekämpfung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="befall">Befall</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Mottenbefall macht sich besonders durch lästige, kleine Löcher in Ihren Textilien bemerkbar. Damit Sie einen Kleidermottenbefall effektiv loswerden oder sich davor schützen können, sollten Sie seine Ursachen kennen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo kommt die Kleidermotte vor?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wie der Name schon sagt, befallen die kleinen Schädlinge Ihre Kleidung. Sie mögen dunkle, trockene und warme Räume. Ein Kleiderschrank ist daher ein richtiges Paradies für Kleidermotten. Nisten sich die Materialschädlinge dort ein, wird es gefährlich für Ihre <strong>Kleidung</strong>. Doch damit nicht genug. Häufig stürzen sich die ungebetenen Gäste auch auf Teppiche, besonders dort, wo die Larven ungestört fressen können.</p><p class="wp-block-paragraph">Doch nicht nur Textilgewebe sind in Gefahr. Die kleinen Schädlinge können sogar Ihr Dämmmaterial zerstören. Der Bauschaden an <strong>wollhaltigen Dämmstoffen</strong> kann groß sein. Deshalb gilt: Sobald Sie einen Mottenbefall erkennen, müssen sie diesen bekämpfen.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn sich Motten am liebsten in <strong>Wohn- und Lagerräumen</strong> aufhalten, können die Tierchen auch gut in der Natur überleben. Dort halten sie sich gerne in Nestern von Vögeln oder anderen Tieren auf, um sich dort von Federn oder Haaren zu ernähren.</p><button class="get-the-angebote">Jetzt Mottenbefall von Experten beseitigen lassen!</button><h3 class="wp-block-heading">Welche Kleidung mögen Kleidermotten besonders?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für ein gutes Wachstum brauchen die frisch geschlüpften Larven das Protein Keratin. Dieses befindet sich hauptsächlich in <strong>tierischen Fasern</strong> wie Pelz, Leder, Federn oder Schafswolle. Seide und Daunen stehen ebenfalls auf dem Speiseplan der kleinen Tiere. Gewebe mit Wollanteil dagegen dient den Raupen zwar nicht als Nahrungsquelle, verschont bleiben diese Stoffe trotzdem nicht. Denn die Larven verwenden gerne <strong>wollhaltige Textilien</strong>, um daraus ihren <strong>Kokon</strong> zu bauen.</p><p class="wp-block-paragraph">Keine Sorgen brauchen Sie sich um Ihre <strong>synthetischen Stoffe</strong> (zum Beispiel Polyester) oder<strong> pflanzlichen Fasern</strong> (zum Beispiel Leinen oder Baumwolle) machen. Denn diese können die Raupen nicht verdauen und fressen sie deshalb in der Regel auch nicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Ursachen hat ein Befall?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Geruch von Schweiß, Pelz, Fell oder Haaren zieht Kleidermotten an. Die häufigsten Ursachen für einen Kleidermottenbefall sind <strong>ungewaschene Kleidung</strong> oder Kleidung, die lange ungeschützt gelagert war. Hierbei handelt es sich oft um<strong> Wollkleidung</strong>, die den Winter über unbenutzt im Schrank oder in Kartons lag. Haften Hautschuppen oder Haare an den Klamotten, ist die Lockwirkung noch größer.</p><p class="wp-block-paragraph">Motten dringen nicht immer selbst von außen in Ihre Wohnräume ein. Es kann auch sein, dass Sie sich den Materialschädling selbst einschleppen, zum Beispiel in einem alten Teppich oder einer alten Decke vom Dachboden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie erkennen Sie einen Kleidermottenbefall?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Einen Befall erkennen Sie schnell an den sogenannten <strong>Fraßlöchern</strong>. Diese können zum einen kahle Stellen an Pelzen oder Teppichen sein, zum anderen kleine, ausgefranste Löcher in Kleidungsstücken oder anderen Textilgeweben. Die Fraßlöcher verteilen sich unregelmäßig über die Oberfläche. Deshalb können Sie die Fraßschäden durch Kleidermotten gut vom Teppichkäfer unterscheiden. Diese sind lokal begrenzt und wesentlich größer.</li>



<li>Neben den offensichtlichen Löchern können Sie einen Kleidermottenbefall auch an den dünnen, seidigen <strong>Gespinströhren</strong>, in denen sich die Larven entwickeln, erkennen. Bei glatten Stoffen, wie einem T-Shirt, befinden sich die Röhrchen direkt auf der Oberfläche. Bei aufgerauten, lockeren Stoffen, wie einem Pelzmantel, liegen die Gespinste tiefer versteckt.</li>



<li>Ein weiteres Indiz sind die <strong>Ausscheidungen</strong> des Insekts, in Form von Kotbröckchen, die meist eine ähnliche Farbe wie die befallenen Textilien haben.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="bekaempfung">Bekämpfung</h2><p class="wp-block-paragraph">Haben die kleinen Schädlinge Ihren Textilbestand befallen, sollten Sie diese schnell wieder loswerden, bevor noch größere Schäden entstehen. Hitze, Kälte oder Schlupfwespen sind ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung der gefräßigen Mottenlarven.</p><h3 class="wp-block-heading">Vor der Bekämpfung: Ausmaß abschätzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie dem Mottenbefall an den Kragen gehen, sollten sie dessen Ausmaß gezielt abschätzen. Begutachten Sie dazu die Fraßschäden. Welche Textilien und welche Schränke sind besonders betroffen? Wo sind die meisten Eier, Larven oder Falter? Ein Nest im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Jedes Weibchen legt seine Eier einzeln auf den Textiloberflächen ab, wo dann die Mottenlarven schlüpfen. Aber es gibt Stellen in Truhen oder Kleiderschränken, die stärker betroffen sind.</p><p class="wp-block-paragraph">Um das Ausmaß noch präziser ermitteln zu können, helfen Ihnen <strong>Pheromon-Klebefallen</strong>. Der Sexuallockstoff zieht männliche Motten an. Der zentrale Befallsherd befindet sich in unmittelbarer Nähe der Fallen, an denen die meisten Tierchen kleben bleiben. Mit diesem Wissen können Sie den Schädling gezielt bekämpfen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Klebefallen können zwar die Fortpflanzung der Kleidermotten eindämmen, als einziges Bekämpfungsmittel eignen sich die Pheromonfallen jedoch nicht. Sie dienen eher der genauen Lokalisierung des Mottenbefalls.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Kleidermotten bekämpfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine gründliche Reinigung ist das A und O bei der Mottenbekämpfung. Dies gilt sowohl für Ihre Stauräume als auch für Ihre textilen Stoffe.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Betroffenen Stauraum ausräumen und reinigen: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie Motten in Ihrem Kleiderschrank entdeckt, räumen Sie diesen komplett aus und reinigen Sie diesen. Saugen Sie die Ecken, Ritzen, Fugen und Löcher gründlich mit dem Staubsauger aus. Nach dem Aussaugen sollten Sie alle Flächen sorgfältig mit <strong>Essigwasser</strong> auswischen. Schlecht zugängliche Stellen können Sie mit einem Föhn erhitzen. Die Hitze tötet die übrig gebliebenen Larven und Eier ab. Das geht jedoch nur bei hitzebeständigen Flächen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Textilien von Motten befreien: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Was machen Sie nun mit den ausgeräumten Klamotten? Am besten ist es, wenn Sie diese heiß <strong>waschen</strong>, idealerweise auf <strong>mindestens 50 Grad Celsius</strong>. Alternativ zu einem heißen Waschgang können Sie nicht waschbare Textilgewebe auch im Küchenofen erhitzen. Dieser sollte ebenfalls mindestens eine Temperatur von 50 Grad Celsius haben und auf Umluft gestellt sein.</p><p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch Stoffe, die hohe Temperaturen nicht vertragen oder schlicht zu groß sind für Waschmaschine und Herd, etwa ein Teppich. Aber auch hierfür gibt es Lösungen. Denn empfindliche oder große Textilien können Sie von dem Schädling befreien, indem Sie diese in die <strong>Tiefkühltruhe</strong> legen. Das Umweltbundesamt empfiehlt hier eine Dauer von <strong>einer Woche bei minus 18 Grad</strong>, weil dadurch Motten in sämtliche Entwicklungsstadien abgetötet werden. Aus hygienischen Gründen sollten Sie die befallenen Kleidungsstücke allerdings vorher in Plastiksäcke packen.</p><p class="wp-block-paragraph">Für große, sperrige Textilien gibt es noch eine weitere Lösung. Einen Teppich, der weder in den Ofen noch in die Gefriertruhe passt, können Sie in der Sonne aufhängen und ordentlich ausklopfen. Um den Materialschädling effektiv zu bekämpfen, müssen Sie den Vorgang aber so lange wiederholen, bis keinerlei Rückstände mehr zu sehen sind. Diese Variante funktioniert aber nur bei direkter Sonneneinstrahlung auf den Teppich.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Haben Sie bereits einen Mottenbefall im Kleiderschrank, kommen Sie mit Mottenkugeln und Duftsäckchen nicht mehr weit. Da helfen nur eine gründliche Behandlung Ihres Schranks und die Entsorgung der zerfressenen Klamotten. Die restliche Kleidung, die mit im Schrank lag, aber noch nicht betroffen ist, können Sie im Backofen bei etwa 50 Grad von Eiern und Larven befreien. Das Einfrieren für ein paar Tage hilft auch. Und sollte das alles für Sie zu viel sein, stehen wir mit unserer mobilen Wärmekammer stets parat.“<br><a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/bad-schoenborn/erhard-hygienesysteme-gmbh-aUMrRA"><em>Bertram Erhard – Schädlingsbekämpfer</em></a></div>
</div><div> </div><div> </div><div> </div><h3 class="wp-block-heading">Welche Mittel können Sie zur Bekämpfung einsetzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie haben mehrere Möglichkeiten, Motten den Kampf anzusagen. Dafür braucht es nicht immer chemische Mittel.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Natürliche Schädlingsbekämpfung: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie in Ihrem Zuhause einen so starken Befall, dass Sie ihm mit der Reinigung von Schränken und Kleidung nicht Herr werden können, dann gibt es ein effektives biologisches Mittel: <strong>Schlupfwespen</strong> (<em>Trichogramma evanescens</em>). Sie sind der natürliche Feind von Motten.</p><p class="wp-block-paragraph">Schlupfwespen legen ihre eigenen Eier auf die Eier der Kleidermotte, auch in den kleinsten Winkeln und hintersten Ecken. Die Larven der Schlupfwespen fressen dann die Mottenlarven direkt nach dem Schlüpfen und stoppen damit den Lebenszyklus der Motten. Dieser Kreislauf wiederholt sich so oft, bis keine Motteneier mehr übrig sind. Für den Menschen ist die kleine Wespenart völlig ungefährlich. Sie fliegt nicht, sticht nicht, hat kein Interesse an menschlichen Lebensmitteln und erreicht lediglich eine Lebensdauer von wenigen Tagen. Im Fachhandel, im Baumarkt oder im Internet erhalten Sie die Schlupfwespeneier auf Kärtchen, die Sie einfach in Ihren Kleiderschrank legen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Bekämpfen mit Insektengift: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Neben diesem natürlichen Mittel gibt es weitere Methoden, die jedoch nicht ohne Chemie-Keule oder Insektengift auskommen. Das Problem daran ist, dass diese Mittel oft nicht biologisch abbaubar sind und sich sogar negativ auf Ihre eigene Gesundheit auswirken können. Kopfschmerzen, Unwohlsein, Hautreaktionen und Atemnot können die Folge sein. Ihren Dienst – Kleidermotten zu vernichten – tun diese Mittel in der Regel aber dennoch.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong> Insektizide</strong> in Form von speziellen Insektensprays können Sie direkt auf die betroffenen Stellen sprühen. Es gibt für sämtliche Gewebe das geeignete Präparat.</li>



<li><strong>Mottenpapier</strong> gibt einen chemischen Wirkstoff frei, der sowohl die Mottenfalter als auch die Larven abtötet.</li>



<li><strong>Neem-Pflanzenextrakt</strong> wirkt wie ein natürliches Insektizid. Es stoppt das Entwicklungsstadium der Larven und sorgt schließlich für ein Absterben.</li>
</ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sämtliche Insektizide – auch natürliche – stellen ein Gesundheitsrisiko für den Menschen dar und sollten nur mit der erforderlichen Sachkenntnis angewendet werden. Wenn es nicht nötig ist, lassen Sie die Finger davon und versuchen es zuerst mit Reinigung, Hitze, Kälte oder Schlupfwespen.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie einen Mottenbefall entdecken, müssen Sie schnell handeln. Die Schäden werden sonst immer größer. Wenn Sie es nicht schaffen, das Problem alleine zu bekämpfen, können Sie einen Schädlingsbekämpfer zu Hilfe holen. Dies ist vor allem bei großflächigen Schäden empfehlenswert, wenn Polstermöbel oder ganze Teppichböden befallen sind.</p><button class="get-the-angebote">Jetzt Mottenbefall von Experten beseitigen lassen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="vorbeugung">Vorbeugung</h2><p class="wp-block-paragraph">Um einen erneuten Mottenbefall zu vermeiden, stehen Ihnen einige Maßnahmen zur Verfügung. Richtiges Vorbeugen kann Ihnen einige Kleidungsstücke retten. Also: Lassen Sie die Motten gar nicht erst in Ihren Kleiderschrank einziehen!</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie einem Befall vorbeugen?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Lagern Sie nur frisch gewaschene Wäsche ein. Wenn Sie Kleidung dauerhaft einlagern wollen, verpacken Sie diese am besten in Plastikbehältnissen.</li>



<li>Bewegen Sie Ihre Kleidung ab und an, räumen Sie den Kleiderschrank um und lüften ihn sozusagen mal durch.</li>



<li>Klopfen Sie Wandteppiche zwischendurch aus und hängen sie in die Sonne.</li>



<li>Checken Sie regelmäßig Ihre Lagerräume, zum Beispiel Dachboden oder Keller. Denn dunkle, ruhige und warme Ecken sind besonders gefährdet.</li>



<li>Wischen Sie auch ohne akuten Befall Ihren Schrank regelmäßig mit Essigwasser aus. Motten mögen diesen Geruch nicht.</li>



<li>Verteilen Sie natürliche Duftmittel (in Säckchen oder als Öl), deren Geruch Motten nicht leiden können: Lavendel, Zedernholz, Sandelholz, Nelken, Walnussblätter.</li>



<li>Schlagen Sie Kleiderschränke oder Truhen mit Zeitungen aus. Der Geruch der Druckerschwärze kann Kleidermotten abhalten.</li>



<li>Bevor Sie sich mit einer alten Decke oder lange gelagerten Teppich selbst die Motten ins Haus einschleppen, kontrollieren Sie diese gründlich auf möglichen Mottenbefall.</li>



<li>Vorsicht bei Mottenkugeln! Diese enthalten Paradichlorbenzol, das körperliche Reaktionen beim Menschen verursachen kann.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Kleidermotten sind eine lästige Plage, die viel Schaden an Ihren Klamotten, Teppichen, Vorhängen und dergleichen anrichten kann. Deshalb sollten Sie einem Befall unbedingt entgegenwirken. Dabei helfen Ihnen zum Beispiel Mottensäckchen, die mit Lavendel gefüllt sind. Bei einem akuten Mottenbefall helfen diese Duftsäckchen jedoch nicht mehr. Da müssen Sie härtere Geschütze auffahren. Das Wichtigste ist die Reinigung der befallenen Textilien und Stauräume. Hierbei müssen Sie sehr sorgfältig arbeiten, weil sich die Mottenlarven auch in kleinen Ecken und Löchern verstecken können. Die geeigneten Putz- und Hilfsmittel dafür sind Staubsauger und Essigwasser. Ein Föhn kann Ihnen helfen, auch schlecht zugängliche Winkel von Motten zu befreien. Denn Mottenlarven überleben keine Hitze. Dies können Sie sich auch zunutze machen, wenn Sie Ihre Textilien von Kleidermotten befreien wollen. Ein heißer Waschgang oder Erhitzen im Küchenofen wirkt Wunder. Doch nicht nur Hitze vernichtet die gefräßigen Tierchen, sondern auch Kälte. Wenn Sie Ihre Kleidung für etwa eine Woche bei minus 18 Grad Celsius in die Gefriertruhe legen, ist diese danach mottenfrei. Werden Sie dem Befall alleine nicht Herr, können Sie auch auf den natürlichen Feind der Kleidermotte setzen: die Schlupfwespe. Deren Nachwuchs frisst die Mottenlarven restlos auf und stoppt somit die Plage. Auf eine chemische Bekämpfung sollten Sie mit Rücksicht auf Ihre eigene Gesundheit nach Möglichkeit verzichten.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2>Über unseren Experten Bertram Erhard</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">
<figure><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/10/Experte-Bertram_Erhard-Profilbild_z848ql.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-699 size-thumbnail" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/10/Experte-Bertram_Erhard-Profilbild_z848ql-150x150.jpg" alt="Profilbild von Betram Erhard, Experte für Schädlingsbekämpfung" width="150" height="150" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/10/Experte-Bertram_Erhard-Profilbild_z848ql-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/10/Experte-Bertram_Erhard-Profilbild_z848ql-200x200.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></figure><p></p>
<p>Bertram Erhard ist seit 1993 mit seinem Unternehmen als IHK geprüfter Schädlingsbekämpfer im Einsatz. Von Ameisen bis Zecken: Mit Hilfe umweltfreundlicher und moderner Verfahren löst das Familienunternehmen jedes Problem ökologisch und giftfrei.</p>
<p>Durch die Zusatzqualifikationen als staatlich zertifizierter Desinfektor und Beauftragter für Lebensmittelhygenie deckt Erhard einen ganzheitlichen Reinigungsansatz ab, der 2010 mit dem fachübergreifenden Dienstleistungen in der Erhard Hygienesysteme GmbH mündete.</p>
<p>Hier finden Sie das Firmen-<a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/bad-schoenborn/erhard-hygienesysteme-gmbh-aUMrRA">Profil von Bertram Erhard</a>.</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/raupenzeit-eichenprozessionsspinner-201728</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 08:20:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/schaedlingsvernichtung/?p=28</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unscheinbare Tierchen sind der Grund, warum Städte ganze Parks oder Waldgebiete sperren müssen. Doch nicht nur Bäume oder Wälder sind in Gefahr. Das Gesundheitsrisiko für den Menschen durch die kleinen, haarigen Raupen des Eichenprozessionsspinners ist hoch. Warum diese kleinen Baumschädlinge so gefährlich sind, was an den Eichenbäumen passiert und wie Sie den Schädling loswerden, erfahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Unscheinbare Tierchen sind der Grund, warum Städte ganze Parks oder Waldgebiete sperren müssen. Doch nicht nur Bäume oder Wälder sind in Gefahr. Das Gesundheitsrisiko für den Menschen durch die kleinen, haarigen Raupen des Eichenprozessionsspinners ist hoch. Warum diese kleinen Baumschädlinge so gefährlich sind, was an den Eichenbäumen passiert und wie Sie den Schädling loswerden, erfahren Sie bei uns.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#beschreibung">Beschreibung</a></li>
<li><a href="#befall">Befall</a></li>
<li><a href="#gefahr-fuer-den-menschen">Gefahr für den Menschen</a></li>
<li><a href="#bekaempfung">Bekämpfung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der Eichenprozessionsspinner ist ein Baumschädling, der auch für den Menschen ein Gesundheitsrisiko darstellt.</li>



<li>Seine Raupen verfügen über zahlreiche kleine Härchen, sogenannte Brennhaare. Diese enthalten ein Nesselgift, das beim Kontakt mit Ihrer Haut oder Atemwegen allergische Reaktionen auslöst.</li>



<li>Sie erkennen den Schädlingsbefall hauptsächlich an den Gespinstnestern, die sich am Baumstamm oder in Astgabelungen befinden.</li>



<li>Die Entfernung der Tiere und deren Nester müssen aufgrund des Gesundheitsrisikos Fachbetriebe der Schädlingsbekämpfung übernehmen.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="beschreibung">Beschreibung</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Eichenprozessionsspinner kann schnell zu einer ernsthaften Bedrohung für den Baumbestand und den Mensch werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sowohl den Schädlingsbefall als auch den Schädling selbst identifizieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Eichenprozessionsspinner?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Eichenprozessionsspinner (<em>Thaumetopoea processionea</em>) ist ein <strong>Nachtfalter</strong> aus der Familie der Zahnspinner, einer Schmetterlingsart. Er ist ein <strong>Baumschädling</strong> und ernährt sich von den Knospen und Blättern von Eichen. Im ausgewachsenen Zustand ist der Falter ungefährlich für Personen.</p><p class="wp-block-paragraph">Von den <strong>Larven</strong> geht dagegen ein <strong>Gesundheitsrisiko</strong> aus. Um sich vor Fressfeinden zu schützen, haben die Larven feine Härchen an Ihrem Rücken. Kommen Sie mit diesen Härchen in Kontakt, können allergische Reaktionen auf der Haut oder in den Atemwegen auftreten.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sieht ein Eichenprozessionsspinner aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Falter sind recht unscheinbar. Die Männchen haben graubraune Flügel mit dunklen Querlinien. Bei den Weibchen sind die Flügel etwas dunkler und die Querstreifen weniger ausgeprägt. Die <strong>Hinterflügel</strong> beider Geschlechter sind <strong>hellgrau</strong> und haben dunkle Fransen. Die Spannweite beträgt zwischen 25 und 35 Millimetern. Weibchen sind in der Regel die größeren Tierchen.</p><p class="wp-block-paragraph">Zwischen August und September legt das Weibchen etwa 150-200 Eier in die obere Krone von Eichen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sehen die Eichenprozessionsspinner-Raupen aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Raupen entwickeln sich über die Wintermonate bereits im Ei in einer Kälteschutzhülle aus Zucker und überstehen darin auch Minustemperaturen. Ende April bis Anfang Mai schlüpfen sie dann. Die Entwicklung zum Falter vollzieht sich in sechs Stadien. In dieser Zeit wachsen sie von wenigen Millimetern auf bis zu vier Zentimeter an.</p><p class="wp-block-paragraph">Von Beginn an sind die <strong>Raupen bereits stark behaart</strong>. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln sich stärkere und längere Haare, an denen sich winzige<strong> Widerhaken</strong> befinden. Die Haarbüschel wachsen aus kleinen, gelb-orangenen Warzen am Körper der Raupe. Die Färbung des Körpers verändert sich im Laufe der Entwicklung. Anfangs sind die Larven beige bis gelblich-braun mit einer breiten schwarzen Rückenlinie. Mit zunehmendem Alter wird der ganze Körper schwarz.</p><p class="wp-block-paragraph">Charakteristisch für die Raupen ist die Art und Weise, wie Sie sich auf <strong>Nahrungssuche</strong> begeben. Sie schließen sich jeden Abend zu Gruppen von bis zu dreißig Tieren zusammen und wandern in engem Kontakt <strong>prozessionsartig Richtung Baumkrone</strong>. Daher kommt auch der Name des Schädlings.</p><p class="wp-block-paragraph">In einem Zeitraum von Mitte bis Ende Juni verpuppen sich die Raupen in ockerfarbene Kokons innerhalb eines großen weißen Gespinstes.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1563365232/eichenprozessionsspinner-raupe-und-falter-zeichnung_a1nf9f.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1208" height="868" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_460,w_640/v1563365232/eichenprozessionsspinner-raupe-und-falter-zeichnung_a1nf9f.jpg" alt="Zeichnung eines Eichenprozessionsspinner als Raupe und als Schmetterling" class="wp-image-679"></a><figcaption class="wp-element-caption">Eichenprozessionsspinner als Raupe und als Schmetterling © lbusca / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wo kommen Eichenprozessionsspinner her?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Heimat des Schädlings ist Mittel- und Südeuropa. Ende der achtziger Jahre breitete er sich jedoch in Deutschland aus. Begünstigt durch trockenes, warmes Klima besiedelte er schnell große Flächen. Mittlerweile sind <strong>alle deutschen Bundesländer betroffen</strong>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe bei der Schädlingsbekämpfung?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="befall">Befall</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schädling, den Sie schnell erkennen. Haben Sie den Schädling an einer Eiche identifiziert, sollten Sie handeln und einen Fachmann mit der Entfernung beauftragen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was befallen Eichenprozessionsspinner?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wie bereits der Name des Schädlings verrät, hat es dieser auf Eichen abgesehen. Er befällt <strong>sämtliche Eichenarten</strong>, besonders gefährdet sind die Stiel-, die Trauben und die Roteiche. Wenn sich eine Population auf die Bäume stürzt, frisst diese die Pflanze binnen kürzester Zeit kahl. Die Raupen fressen vor allem die austreibenden Blätter der Eiche. Dabei bleibt nur die Mittelrippe des Blattes zurück.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei einem einmaligen Kahlfraß ist die Eiche in der Lage, sich selbst zu regenerieren. Ein erneuter Angriff schwächt die Eichen jedoch deutlich. Dies macht die Bäume anfälliger für weitere Schädlinge und bewirkt im schlimmsten Fall das Absterben des Baumes.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Ist ein Baum von den Larven des Eichenprozessionsspinners befallen, sollte er davon befreit werden. Der Befall kann sich auf andere Bäume ausweiten und im schlimmsten Fall den Baumbestand in einem gesamten Areal vernichten. Ein Abbrennen der Nester ist jedoch weder zur Entfernung noch als Bekämpfung geeignet.“<br><em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wie sieht der Befall aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine befallene Eiche erkennen Sie zum einen am Kahlfraß oder Lochfraß, zum anderen an weißen Gespinsten, die sich am Stamm oder in Astgabeln befinden. Diese Gespinste sind die Nester der Raupen, in die sie sich zum Beispiel zur Häutung zurückziehen.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1563363134/eichenprozessionsspinner-befall_d9lj9n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="3264" height="2448" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_480,w_640/v1563363134/eichenprozessionsspinner-befall_d9lj9n.jpg" alt="Raupen des Eichenprozessionsspinners im Nest am Stamm einer Eiche" class="wp-image-678"></a><figcaption class="wp-element-caption">Raupen des Eichenprozessionsspinners im Nest am Stamm einer Eiche © Schaedlingsvernichtung.de</figcaption></figure>
</div><p class="wp-block-paragraph">Dabei lassen sie Kot und alte Larvenhäute zurück. Das entstehende Gebilde sieht so ähnlich aus wie Zuckerwatte. Die Nester können bis zu einem Meter Länge erreichen. Werden sie nicht entfernt, können sie mehrere Jahre bestehen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Gespinstnester des Eichenprozessionsspinners sind nicht zu verwechseln mit den Nestern der Gespinstmotte. Diese überzieht Bäume und Büsche mit einem dünnen, silberfarbenen Schleier aus Spinnfäden. Die Raupe der Gespinstmotte ist gelblich-weiß und hat schwarze Punkte. Sie ist für den Menschen nicht schädlich.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Besteht eine Meldepflicht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine offizielle Meldepflicht <strong>besteht nicht</strong>. Haben Sie einen Schädlingsbefall identifiziert, sollten Sie diesen aber umgehend bei den zuständigen Behörden melden. Ämter, bei denen Sie sowohl Bescheid geben können als auch mögliche Fragen zur Beseitigung des Baumschädlings klären können, sind:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Ordnungsamt</li>



<li>Gesundheitsamt</li>



<li>Grünflächenamt</li>



<li>Gartenamt</li>



<li>Pflanzenschutzamt</li>



<li>Forstamt</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Häufig betroffene Städte und Gemeinden bieten sogar <strong>spezielle Service-Hotlines</strong> an. Mit Ihrer Meldung können Sie dazu beitragen, die Verbreitung des Schädlings aufzuhalten und so das Gesundheitsrisiko zu minimieren. Eine Weitergabe der Information sollte also in Ihrem eigenen Interesse liegen. Ob Sie den Schädlingsbefall in Ihrem eigenen Garten, im Wald oder auf öffentlichen Grünflächen identifizieren, spielt dabei keine Rolle. Für einen umfänglichen Schutz ist jeder Einzelfall entscheidend.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2017/03/Raupenzeit-Eichenprozessionsspinner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2017/03/Raupenzeit-Eichenprozessionsspinner.jpg" alt="Warnhinweis Eichenprozessionsspinner an einer Straße" class="wp-image-29" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2017/03/Raupenzeit-Eichenprozessionsspinner.jpg 640w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2017/03/Raupenzeit-Eichenprozessionsspinner-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px"></a><figcaption class="wp-element-caption">In stark befallenen Gegenden wird deutlich vor der Raupenzeit der Eichenprozessionsspinner gewarnt. © ceskyfreund36 / pixabay.com</figcaption></figure>
</div><p class="wp-block-paragraph">Finden Sie den Schädling an Ihren eigenen Bäumen, sollten Sie zusätzlich einen Fachbetrieb kontaktieren. Dieser unterstützt Sie beim weiteren Vorgehen und kann eine Beseitigung für Sie durchführen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENTIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Entdecken Sie in Ihrem eigenen Garten einen Befall des Eichenprozessionsspinners, rufen Sie in jedem Fall einen Fachmann zur Hilfe. Egal, wie klein und unscheinbar ein Nest aussieht, fassen Sie es niemals selbst an oder versuchen es anderweitig zu entfernen!“<br><em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
<div> </div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="gefahr-fuer-den-menschen">Gefahr für den Menschen</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Eichenprozessionsspinner ist zwar ein Baumschädling, stellt aber dennoch bei direktem Kontakt ein gesundheitliches Risiko für den Menschen dar.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum sind Eichenprozessionsspinner gefährlich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Gesundheitsgefahr geht von den Raupen aus, genauer gesagt von deren Brennhaaren. Die <strong>feinen Härchen enthalten</strong> ein<strong> Nesselgift</strong> namens Thaumetopoein. Der Kontakt mit diesen Härchen führt beim Menschen zu allergieähnlichen Symptomen, die unterschiedlich intensiv ausfallen können. Treffen die Härchen auf die menschliche Haut, klammern sich diese mit kleinen Widerhaken daran fest. So kann das Gift in die Haut und die Schleimhäute eindringen.</p><p class="wp-block-paragraph">Je weiter die Entwicklung der Larven voranschreitet, umso größer ist das menschliche Gesundheitsrisiko. Denn die Anzahl der <strong>Brennhaare</strong> vervielfacht sich mit jedem Larvenstadium, also jeder Häutung. Kurz vor der Verpuppung kann eine Raupe bis zu 600.000 Brennhaare besitzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ab dem dritten Larvenstadium wird es brenzlig. Dieses findet je nach Wetterlage zwischen Anfang und Ende Mai statt. Dann beginnen die Härchen zu wachsen. Sie brechen leicht ab und können sich dann <strong>durch Wind verteilen</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Sobald die Falter im Juli aus den Kokons schlüpfen, haben sie die gesundheitsschädigenden Brennhaare nicht mehr an sich. Gefahr besteht jedoch weiterhin. Denn die feinen Raupenhaare aller Larven bleiben in den kontaminierten Häuten im Gespinst zurück und können sich von dort aus ungehindert über die Luft verbreiten.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Auch Haustiere sind der Gefahr ausgesetzt! Während die Haut der Tiere gut durch das Fell geschützt ist, sind Augen und Atemwege den feinen Brennhaaren ausgeliefert. Besonders großes Risiko besteht für Hunde, die beim Herumschnüffeln die Raupenhärchen einatmen. Ein betroffenes Haustier sollten Sie schnell zum Tierarzt bringen. Kühlen und Abspülen mit klarem Wasser bietet eine sofortige Hilfe.</div>
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</div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Symptome?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Kontakt mit Thaumetopein löst bei Personen unterschiedliche Krankheitsbilder und Symptome aus:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Allergische Reaktionen der Haut:</strong> Nesselsucht im Nackenbereich und an den Armen, starker Juckreiz, auffällige Rötungen, Eiterbläschen und Quaddeln an einzelnen Stellen oder am ganzen Körper</li>



<li><strong>Entzündungen der Augen:</strong> gerötete und juckende Augen, Ödeme an den Augenlidern, starke Bindehautentzündungen, Hornhautentzündungen, Lichtscheuheit Entzündungen der Atemwege: Entzündung des Nasen- und Rachenraums, Schleimhautreizungen, Bronchitis, allergisches Asthma, schmerzhafter Husten, Atemnot</li>



<li><strong>Allgemeine Symptome:</strong> Müdigkeit, Schwindel, Fieber, Schüttelfrost, anaphylaktische Reaktion, Kreislaufbeschwerden, Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">In welcher Intensität diese Symptome auftreten, kann personenabhängig unterschiedlich ausfallen. Dies ist abhängig von der Empfindlichkeit der Person und der Summe der Kontakte mit den Brennhaaren.</p><p class="wp-block-paragraph">In jedem Fall sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, der geeignete Therapien veranlasst. Mit entzündungshemmenden Salben, Kortison, Antihistaminika oder atemwegserweiternde Medikamente verschwinden die Symptome nach ein bis zwei Wochen wieder.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie sich schützen?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt mit Eichenprozessionsspinnern und berühren Sie in keinem Fall Raupen, Spinnfäden oder Nester. Was harmlos aussieht, kann eine verheerende Wirkung mit sich bringen. Die Bekämpfung sollten Sie unbedingt einem Fachmann überlassen.</li>



<li>Grundsätzlich ist es ratsam, befallene Gebiete weiträumig zu meiden. Müssen Sie an dicht an befallenen Bäumen vorbei und haben Sie ein Nest entdeckt, schützen Sie sowohl Ihre Haut als auch Ihre Atemwege.</li>



<li>Bei einem potenziellen Kontakt waschen Sie umgehend Körper und Haare und wechseln Sie Ihre Kleidung und waschen Sie diese .</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="bekaempfung">Bekämpfung</h2><p class="wp-block-paragraph">Ist die Bevölkerung gefährdet, ein ganzer Baumbestand bedroht oder das Absperren eines Geländes für die Dauer der Kontamination nicht möglich, muss eine Bekämpfung des Schädlings erfolgen. Generell gilt: Hier muss ein Fachmann ran. Aufgrund des Gesundheitsrisikos sollten Sie die Entfernung niemals in Eigenregie durchführen. Es gibt mehrere Methoden, Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer bekämpft den Schädling?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich sollte die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ein Fachmann ausführen. Betriebe zur Baumpflege oder zur Schädlingsvernichtung haben sich darauf spezialisiert. Baumpfleger sorgen ebenfalls für die Schädlingsvernichtung.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Baumpfleger oder Schädlingsvernichter</strong> verfügen neben dem notwendigen Knowhow auch über die erforderlichen Schutzanzüge und Atemmasken. Für die Beseitigung der Raupen und Gespinstnester müssen sich die Profis vollständig vermummen, um jeglichen Kontakt mit den giftigen Härchen zu vermeiden.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Eichenprozessionsspinner hat außerdem eine große Zahl an natürliche Feinden:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Raupenparasiten, zum Beispiel Schlupfwespen</li>



<li>Räuberische Käfer, zum Beispiel Puppenkäfer</li>



<li>Einzelne Vogelarten, zum Beispiel Kuckuck oder Pirol</li>



<li>Fledermäuse</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Diese sind zwar wirksam gegen den Baumschädling, für eine vollständige Beseitigung muss aber der Fachmann eingreifen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Möglichkeiten gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Generell gibt es zwei Möglichkeiten, den Eichenprozessionsspinner loszuwerden: mechanisch und chemisch.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Mechanisch:</strong> Während es an wenig frequentierten Orten oft ausreicht, die betroffenen Bäume weitreichend abzusperren und den Schädlingsbefall „auszusitzen“, müssen anderenorts zum Schutz von Mensch und Tier die Nester vollständig entfernt werden. Hierbei verwenden Schädlingsbekämpfer meistens spezielle Sauger, mit dem sie die Nester samt der Raupen einsaugen. In Einzelfällen sammeln sie die Nester auch manuell ein. Von der Methode des Abflammens sehen Betriebe zusehends ab, da diese eine hohe Brandgefahr birgt und die feinen Härchen verwirbeln kann.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Chemisch:</strong> Da der Eichenprozessionsspinner die Gesundheit der Menschen und den Baumbestand gefährdet, ist eine chemische Bekämpfung durch Insektizide erlaubt. Der enthaltene Wirkstoff ist ein Fraßgift, das die Raupen über die Nahrung aufnehmen. Dies bewirkt ihr Absterben. Die Raupen fressen hauptsächlich in den oberen Baumregionen. Daher muss das Gift gezielt dort ausgeschüttet werden, weshalb die Bekämpfung mit Insektiziden häufig aus der Luft stattfindet. Der Nachteil: Mitunter wirkt sich das Gift auch auf die umliegende Natur und andere Tiere aus.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Um eine aufwändige und risikoreiche Schädlingsbekämpfung zu vermeiden, ist es wichtig, so bald wie möglich mit der Bekämpfung zu beginnen. Nur wenn die Raupen Ihre gefährlichen Brennhaare noch nicht besitzen, ist der Schädling ungefährlich.</div>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage kostenlos einstellen &amp; Schädlingsbekämpfer finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Eichenprozessionsspinner stellt eine Gefahr dar, die Sie nicht unterschätzen sollten. Ein Kontakt mit den Brennhaaren der Raupe kann zu starken allergischen Reaktionen wie Quaddeln oder Atemnot führen.</p><p class="wp-block-paragraph">Schützen Sie sich, indem Sie sich an Warnschilder und Absperrungen halten. Entdecken Sie ein typisches Gespinst in einem Baum, das noch unentdeckt geblieben ist, sollten Sie handeln. Befindet sich das Raupennest in einem öffentlichen Gebiet, wenden Sie sich an die zuständigen Behörden. Sind Bäume auf Ihrem eigenen Grundstück betroffen, kontaktieren Sie Betriebe, die Schädlingsvernichtung betreiben. Diese helfen Ihnen in Ihrer individuellen Lage weiter. Fassen Sie solche Neste in keinem Fall selbst an.</p><h2 class="wp-block-heading">Über unseren Experten Julian Vasel</h2><figure class="wp-block-image"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-150x150.jpg" alt="Profilbild von Julian Vasel, Experte für Metallbau und Schädlingsbekämpfung" class="wp-image-664" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-768x768.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu-200x200.jpg 200w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/04/experte-julian-vasel-profilbild_kffvhu.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></figure><p class="wp-block-paragraph">Julian Vasel ist seit 2012 von der Handelskammer Mittelfranken geprüfter Metallbaumeister und war danach einige Jahre in der Schädlingsbekämpfung und Schädlingsprävention als von der Industrie und Handwerkskammer geprüfter Schädlingsbekämpfer tätig.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach einem darauffolgenden Studium begann er als Produktmanager bei DS Digitale Seiten. Als Experte steht er uns für Fragen rund um Schädlingsbekämpfung und Metallbau zur Verfügung.</p>The post <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin/raupenzeit-eichenprozessionsspinner-201728">Eichenprozessionsspinner: Kleine Raupen, große Gefahr</a> first appeared on <a href="https://www.schaedlingsvernichtung.de/magazin">Schädlingsvernichtung</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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